Liebe Hundefreunde,

oftmals haben es Besitzer von Hunden schwer eine geeignete Wohnung für sich und ihren geliebten Vierbeiner zu finden, wie das Portal sz-immo.de zu berichten weiß.

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Jedoch kann die Suche nach der perfekten Wohnung mit der richtigen Vorbereitung ohne große Probleme gelingen, so dass schließlich jeder ein neues Zuhause für sich und sein geliebtes Tier finden wird.

Geeignete Suchparameter für die Wohnungssuche mit Hund

Für die wohnungssuchenden Herrchen, Frauchen oder Pärchen mit Vierbeiniger Begleitung gilt als erstes geeignete Suchparameter für ein neues Zuhause aufzustellen.

Die Penthouse-Wohnung im obersten Stockwerk eines 5-Etagen-Gebäudes ohne Aufzug mitten in der City ist vielleicht nicht der beste Platz für einen großen Schäferhund-Mischling mit Hüftproblemen.

Auch für einen kleinen Dackel darf die Wohnung nicht zu klein sein und eine hundegerechte Grünfläche sollte in der Nähe sein.

Mit seinem Hund in einem tierlieben Umfeld zu wohnen bedeutet darüber hinaus sehr viel mehr Lebensqualität als in einem Wohnblock zu leben, in welchem andere Leute Tieren mit Argwohn begegnen.

 

Verständnis für den Vermieter

Hilfreich kann es für Hundebesitzer auch sein, die Sorgen der potenziellen Vermieter zu verstehen, denn diese müssen für ein ruhiges Wohnklima mit den Nachbarn sorgen.

Bei grundsätzlichen Absagen von Tierhaltung bereits in einer Wohnungsanzeige wird es oft schwer, den Vermieter vom Gegenteil zu überzeugen – wahrscheinlich hat dieser schlechte Erfahrungen gemacht.

Im Gegensatz zu Kleintieren oder aber Blindenhunden bedarf es immer der Erlaubnis des Vermieters einen Hund in einem Mietobjekt zu halten. Dies kann er auch in einer Einzelfallentscheidung tun: Die ältere Dame im Erdgeschoss darf ihre Chihuahua-Hündin halten, die junge Familie im Dachgeschoss aber nicht ihre zwei Huskys.

Wurde die Tierhaltung jedoch einmal erlaubt, ist es schwer diese Erlaubnis wieder zu entziehen.

Jedoch kann bei Ruhestörungen durch den Hund, sehr wohl ein Verbot der Haltung erfolgen. Auf keinen Fall sollte man einen Hund beherbergen, wenn die Haltung untersagt wurde.

Denn dann kann der Vermieter von seinem Recht Gebrauch machen, auf Unterlassung der Tierhaltung zu klagen. Im schlimmsten Fall droht dann eine fristlose Kündigung.

Ist eine Hundehaltung einmal vom Vermieter zugesagt worden, sollte dies im Mietvertrag festgehalten werden, so dass es später zu keinen Missverständnissen kommen kann.

 

Ein Hund zieht mit ein

Hundebesitzer sollten auf jeden Fall mit offenen Karten spielen und bereits in der Anfrage nach einer Wohnung darauf hinweisen, dass ein Hund mit einzieht. Eine kurze Beschreibung des Hundes oder auch die Versicherung des ehemaligen Vermieters, dass der Hund problemlos war, kann oft Wunder wirken.

Natürlich sollen dabei alle Angaben der Wahrheit entsprechen, es ist aber nicht verboten, die guten Eigenschaften des Hundes hervorzuheben. Eine Haftpflichtversicherung sollte für jeden Hund abgeschlossen werden und kann die letzten Zweifel beim neuen Vermieter zerstreuen.

Ein freundlicher Anruf kommt im Übrigen oft besser beim Vermieter an, als eine kurze generalisierte E-Mail. Auch Vermieter sind nur Menschen, die ihre neuen Mieter kennen lernen wollen und die richtige Kommunikation führt oft zu einem freundschaftlichen Verhältnis.

Schließlich gilt es nicht nur die Zusage zu einer Wohnung zu bekommen, sondern auch diese und das neue Umfeld mit seinem Hund zu genießen.

Die Wohnungsbesichtigung ist für alle Beteiligten aufregend und man hat kaum Zeit alle Eindrücke in sich aufzunehmen – schließlich entscheidet man, wo man die nächsten Jahre leben wird. Für einen Hund sind diese Eindrücke unter Umständen noch viel intensiver, weshalb dieser bei der ersten Besichtigung zu Hause oder anderweitig betreut werden sollte.

Gerade bei Wohnungsbesichtigungen mit mehreren Personen, gibt es immer Menschen, die Angst vor Hunden haben. So schießt man sich möglicherweise schnell ins Aus. Bei Interesse kann immer noch ein zweiter Besichtigungstermin mit Hund arrangiert werden.

 

Letzte Tipps für eine erfolgreiche Wohnungssuche

Sollte sich nach einiger Zeit immer noch nichts Geeignetes gefunden haben, ist es von Vorteil eine Bewerbungsmappe von sich, seiner Familie und seinem Hund anzufertigen. Ein ansprechendes Foto von sich und seinem Vierbeiner nebst kurzen Lebenslauf kann selbst den härtesten Vermieter überzeugen.

Wenn euch dieser Artikel gefallen hat, würde ich mich sehr über 5 Sterne von euch freuen!

Eure Tanja Häußler

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