Französische Bulldogge

Liebe Hundefreunde,

die französische Bulldogge gehört  zu den beliebtesten kleinen Hunderassen. Ob sie auch zu Ihnen passt, wissen Sie nach diesem Gastartikel mit Sicherheit.Vielen Dank an Tobias Schmelter für den tollen Beitrag! Viel Spaß beim Lesen!

Die französische Bulldogge

Herkunft: Frankreich

Schulterhöhe: 25 bis 34 cm

Gewicht:  10 bis 13 kg

Fell: kurz

Farbe: rehbraun, schwarzgestrohmt, oft mit weißem Brustfleck

Lebenserwartung: 12-14 Jahre

FCI- Rassegruppe: Nr. 101, Gruppe 9, Sektion 11

Auf der Suche nach der idealen Hunderasse für den eigenen Familienhund, gibt es gerade im Internet viele Quellen, die den neuen Hausgenossen bestens beschreiben können und so kann vermieden werden, dass man sich ein Tier kauft, dass überhaupt nicht in die eigene Lebensplanung passt. Betrachtet man die modernen Hunderassen, dann fällt vor allem die französische Bulldogge als eine der immer beliebteren Rassen ins Auge. Die Züchter sind heutzutage im Internationalen Klub für Französische Bulldoggen e.V. organisiert und haben, den Trend zum kleinen Hund beachtend, vor allem eine Rasse herangezogen die nicht als gefährlich eingestuft werden kann.

Die französische Bulldogge – ein Hausfreund mit Charakter

Wie schon die Bezeichnung der Rasse ausdrückt kommt diese Bulldogge ursprünglich aus Frankreich und überzeugt durch viele schöne Farbtöne und Farbkombinationen. Bei einer Widerristhöhe von 25 bis 34 cm und einem Gewicht von 10 bis 13 kg ist die französische Bulldogge auch eine Hunderasse, die für Familien mit kleinen Kindern optimal geeignet ist. Bei einer Alterserwartung von 11 bis 12 Jahren ist dieser Hund ein sehr liebebedürftiger Hund, der viel Zuneigung braucht und bei fehlender Liebe auch unter Depressionen leiden kann.

Wird der Züchter auch immer wieder auf besondere Farbgebungen des Fells achten, so sind doch gerade besonders die nicht so erwünschten schwarzen Exemplare dieser Rasse bei Familien sehr beliebt, vor allem auch weil sie günstiger zu erwerben sind, als die vom Züchter so erhofften Farbgebungen.

Schaut man sich die französische Bulldogge genauer an, dann fällt der winzige Schwanzansatz auf und die großen hochstehenden Fledermausohren, die das Tier aber auch knicken und wunderbar drehen kann. Das Fell ist extrem kurz und kann vor allem unter dem Bauch so gering vertreten sein, dass es notwendig ist in kalten Jahreszeiten das Tier mit passender Kleidung zu schützen. Der untersetzte Körperbau lässt die französische Bulldogge wirken wie den Bodybuilder der Hundewelt.

Herkunft und Geschichte

Wer die großen und kleinen Doggenarten im Frankreich des Mittelalters schon mal gesehen hat, der wird erkennen, dass die moderne französische Bulldogge aus vielen Kreuzungen entstanden ist. So begann der Triumphzug dieser  Rasse in den Arbeitervierteln von Paris in den Jahren 1880 und hier waren die Herrchen und Frauchen Metzger und Kutscher, aber auch die Kurtisanen von Paris, die sich über einen guten Schutz bei unangenehmen Freiern freuen konnten.

So entstand in diesen Jahren auch der erste Rasseverein und was als Schutz- und Arbeitsrasse begann, hat sich im Laufe der Jahrzehnte auch vielfach zu einem Hund entwickelt, der in der High Society einen wahren Siegeszug hinter sich hat.

Das Aussehen – Charakter ins Gesicht geschrieben

Sieht man der französischen Bulldogge ins Gesicht, dann fallen vor allem die Nase und die markanten Augen ins Gewicht, wobei die Nase sehr flach ist und die Augen ungewöhnlich weit auseinander stehen. Das Gesicht ist generell eher viereckig und auch die besondere Größe und Schönheit der Augen fällt besonders auf. Aufgrund der markanten Nase sollte sich jeder Hundehalter nicht darüber beschweren, wenn er nachts einen Hausgenossen hat, der sich vor allem auch durch lautes Schnarchen hervortut.

Durch seine kurzen Beine ist die französische Bulldogge nicht in der Lage Treppen zu steigen oder auf die Couch zu springen, wobei man hier aber generelle Aussagen über jedes Tier vermeiden sollte, denn es gibt auch französische Bulldoggen, die dies alles ohne Probleme schaffen können.

Die französische Bulldogge fällt vielleicht nicht durch übertriebene Sportlichkeit auf, aber einmal am Tag kann es passieren, dass man hier einen Hund hat, der mit olympischer Geschwindigkeit durch die Wohnung laufen wird.

Wesen

Wer die ersten Monate dieses Hundes gelassen überstehen möchte, der wird starke Nerven brauchen, denn ob man alte Schuhe, Möbel oder spezielles Hundespielzeug hat, dieser Hund wird alles gerne anbeißen. Selbst leichte Beißattacken aufs neue Herrchen muss man jetzt überstehen, was aber ab dem 8. bis 9. Monat schnell vergessen ist und ab dieser Zeit kann man sich über einen treuen, liebevollen Hund freuen.

Auch wenn die Bulldogge gerne seine Schlafzeiten einhält, so möchte er diese doch im Kontakt mit Herrchen und Frauchen erleben. Generell sollte man die französische Bulldogge immer in alle Aktivitäten einbeziehen, denn diese Hund ist liebebedürftig und kein Hund der seine Tage alleine in der Wohnung verbringen möchte. Die französische Bulldogge, eine moderne Hunderasse die durch ihren liebenswürdigen Charakter immer wieder auffällt und deshalb immer häufiger gekauft wird.

Herzliche Grüße

Eure Tanja

© Tanja Häußler- www.tanjas-hundeblog.info

Bildquelle: Wikipedia

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„Welcher Hund passt zu mir?- die französische Bulldogge“
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  • Jasmina 19. Februar 2013, 22:34

    Ein guter Überblick – vielen dank dafuer ! Auch, wenn sicher viel vom Individuum selbst abhängt – gibt es denn allgemeinere Erfahrungen, inwiefern die französische Bulldogge auch mit groesseren Hunderassen wie bspw. Einem sehr freundlichen Husky-Mischling verträglich sind? ..wie sieht es bspw. Mit der kperperlichen Kondition einer „durchschnittlichenn“ französischen Bulldogge aus? Liben dank und viele Gruesse Jasmina 🙂

    Reply
    • Tanja Häußler 25. Februar 2013, 18:00

      Hallo Jasmina,
      die französische Bulldogge ist ein sehr aufgeweckter, freundlicher und neugieriger Hund, der normalerweise keine Probleme mit anderen Artgenossen hat. Allerdings ist das natürlich, wie Du bereits auch schon erwähnt hast, vom individuellen Charakter des jeweiligen Hundes abhängig. Ich würde Dir auf jeden Fall raten, wenn Du Dich für diese Rasse entscheidest, eine guten Züchter (VDH) auszuwählen, da sie sehr oft gezüchtet wird und somit anfällig für verschiedene Krankheiten ist.
      Was die körperliche Kondition anbelangt, benötigt die französische Bulldogge nicht viel Auslauf, hat aber auch nichts gegen eine ausgedehnte Gassi- Runde einzuwenden. Allerdings ist sie für schnelle Hundesportarten eher nicht geeignet. Und sie ist auch sehr hitze- und kälteempfindlich, bedingt durch ihre kurze Schnauze und das kurze Fell.Diese Rasse sollte also nicht zum Joggen oder Radfahren bei enormer Hitze mitgenommen werden.

      An besonders kalten Tagen ist ein Mantel ratsam, da sie sehr klein und „bodennah“ gebaut ist sowie nur ein kurzes Fell besitzt. Das macht sie sonst anfällig für Nieren- und Blasenentzündungen.

      Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen!

      Liebe Grüße Tanja

      Reply
  • Jasmina 19. März 2013, 16:22

    Hallo Tanja,

    ja, das konntest Du 🙂 Lieben Dank für die Infos!

    Jasmina

    Reply
  • Manuel 26. März 2013, 04:36

    Der Bully ist für alle der optimale Hund die einen wirklichen treuen Begleiter suchen und auch mit dem Dickkopf den die Bullys manchmal haben zurechtkommen. Gerade die Knopfaugen mit dem niedlichen Blick lassen so manche Seele aufblühen. Ansonsten wirklich drauf achten das man einen Bully aus einer seriösen Zucht bekommt.

    Reply
  • Sarah 18. April 2013, 10:12

    Habe selbst seit über drei Jahren einen Bully (die kleine Milo). 🙂 Ich hatte vorher keinen Hund und habe deshalb keinen Vergleich. Aber ich finde franksöiche Bulldoggen sind recht intelligent und nicht so schwer zu erziehen. Zumindest war es bei meiner Hündin so. Sie hört super, obwohl ich nicht mal in einer Hundeschule mit ihr war. Toll finde ich auch, dass Sie kaum bellt … und wenn sie es doch mal tut hört es sich nicht wie einen Bellen an. 😛
    Einziges Manke ist dass Sie was Hundefutter angeht recht empfindlich ist und nur Futter ohne Getreide frisst. Aber auch das haben wir in den Griff bekommen und ich würde meine kleine Bullidame für kein Geld der Welt eintauschen wollen. Einfach eine tolle Rasse!

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  • Laura 2. Juni 2014, 13:49

    Hallöchen 🙂 ich hab eine Frage und zwar ich hätte gerne einen French Bulldogge ( mein kleiner Brudi auch :D) also und meine mum hat voll den Putzfimmel Ordnung usw. halt… und ich wollte fragen ob das ein grßes Problem ist wenn man diesen Hund hat?

    Reply
    • Tanja Häußler 3. Juni 2014, 11:15

      Hallo Laura.
      die Französische Bulldogge ist sehr pflegeleicht, da sie ein glattes und kurzes Fell besitzt. Man sollte sie ab und zu mal bürsten und bei feuchten oder nassem Wetter mit einen trockenen Tuch abreiben. Allerdings sollte die Hautfalte immer schön trocken und sauber gehalten werden, damit sich in der Hautfalte keine Parasiten einnisten und sich diese entzünden. Der Bully haart sehr wenig, wenn man diese Punkte beachtet. Aber natürlich gibt es auch andere Rassen wie z.B. der Pudel der überhaupt nicht haart, allerdings sollte dieser täglich gebürstet werden und alle 6-8 Wochen sollte der Pudel zum Pudelfriseur gehen.
      Liebe Grüße Tanja

      Reply
  • Franz Bulldogge 4. Februar 2016, 16:35

    Super Artikel, ich würde noch hinzufügen, dass die französische Bulldogge kein Ausdauersportler ist. Wer mit seinem Hund joggen gehen will, sollte sich einen anderen Hund aussuchen.

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  • Hundehaftpflicht trotz Schufa Eintrag 14. September 2016, 21:45

    Interessanter Artikel. Habe eigentlich einen Hund gesucht, der mit mir joggen geht. Da er aber nicht so fürs Laufen ist, werde ich mich lieber für eine andere Rassen entscheiden.
    Vielen Dank für Deinen Beitrag.

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