Gesund mit Hund

Liebe Hundefreunde,

die meisten Hundehalter sind gesund bis ins hohe Alter.
Da drängt sich einem der Verdacht auf, dass das kein Zufall sein kann.
Aus diesem Grund habe ich mich mit meinen beiden Hunden auf die Spurensuche für das Ärztemagazin PVS Einblick gemacht und einen Artikel darüber verfasst.

Laut einer Studie reichen 150 Minuten oder 2,5 Stunden Bewegung pro Woche aus, um einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislaufsystem zu erzielen. Menschen mit Hunden haben im Schnitt laut einer Studie einen viermal höheren Aktivitätslevel als Mitglieder in einem Fitnessstudio.

Dies hat ebenfalls einen positiven Effekt auf das Immunsystem. Falls man mit seinem Hund zusammen Hundesport, wie z. B. Agility betreibt, sollte man daran denken, sich vorher aufzuwärmen, um Verletzungen vorzubeugen. Hunde machen uns glücklich Zusätzlich fördert das Streicheln eines Hundes die Produktion von Glückshormonen wie z. B. Serotonin und gleichzeitig werden auch noch der Puls und Blutdruck gesenkt.

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Es wird das Risiko eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts gesenkt. Es gibt auch Studien, die besagen, dass Herz und Gefäße von einem Hundehalter nicht so extrem auf Stress reagieren, wie das bei einem Nichthundehalter der Fall ist.

Hunde bringen einen zum Lachen, sind zugleich gute Trostspender und werden als Therapiehunde in Altenheimen, sowie in der Kinder- und Jugendhilfe eingesetzt.

Aber es gibt auch Schimmelsuchhunde, Hunde die Tumore erschnüffeln, Blindenhunde, Diabetikerwarnhunde, sowie Hunde, die Epileptiker vor Krampfanfällen warnen.

In Bezug auf den Geruchssinn gibt es zwischen den Hunderassen erhebliche Unterschiede. So liegt die Anzahl der Riechzellen beim Deutschen Schäferhund bei 220 Millionen, während ein Dackel mit etwa 125 Millionen auskommen muss.

Im Vergleich dazu sind es beim Menschen nur etwa fünf Millionen Riechzellen. Je kleiner und kürzer die Schnauze des Hundes ist, desto weniger Riechzellen besitzt er. Hunde können Stress und Angst mindern Zusätzlich gibt es Erkenntnisse, dass Hunde alleine durch ihre Anwesenheit Stress und Angst mindern können.

Sie verbessern das Selbstwertgefühl und helfen Menschen dabei, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, denn ein Mensch mit Hund wird sehr häufig von anderen angesprochen. Eine der häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland sind Depressionen.

Auch dabei können Hunde wahre Wunder wirken!

Fazit:

Ein Hund kann in vielerlei Hinsicht in der modernen Medizin – vor allem in der Psychologie begleitend eingesetzt werden und dem Menschen somit hilfreich zur Seite stehen.

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würde ich mich sehr über 5 Sterne für den Artikel Hundesprache richtig deuten
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Eure Tanja Häußler

 

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  • Kitti 28. Oktober 2016, 02:56

    Da bin ich jetzt total überrascht, dass es einen höheren Effekt hat als im Fitness Studio zu trainieren. Vor allem findet man leicht Zeit mit seinem Hund ca 150min in der Woche zu verbringen. Wiedermal ein toller Beitrag!

    Danke, dass du dir die Zeit und Mühe für diesen Artikel gemacht hast! 🙂

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  • Jessy 6. November 2016, 20:18

    Dem können wir uns nur anschließen 🙂 Zwar ist es bei uns anders als erwartet gelaufen (unser Hund hat PL-Probleme und eine OP gehabt), aber dafür ist jemand da, für den du absolut alles gibst. Gesund hält dich der Hund sowieso, aber ich finde das einzig Wahre dabei ist vor allem das Motto: Gemeinsam mit dem Hund. Wer nicht nur nebeneinander her, sondern aktiv mit seinem Hund lebt, ist gesunder, glücklicher, zufriedener. Davon bin ich überzeugt!

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  • Cody 21. November 2016, 16:42

    Da bin ich aber froh, dass wir eine Woche vor Weihnachten einen Hund bekommen 🙂
    Auf die Spaziergänge und die Zeit an der frischen Luft kann man sich wirklich freuen. Die meisten Leute machen das wirklich zu selten, da kann ein Hund schon helfen.

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  • Walter 6. Dezember 2016, 20:11

    Einen sehr schönen Beitrag hast du da geschrieben! Was du schreibst kann ich mir sehr gut vorstellen!
    Aber wie du sagst, der psychische Effekt ist doch enorm.
    Man kennt es ja selbst. Ich wüsste nicht, ob ich so oft spazieren wäre, wenn ich meinen Hund nicht hätte 🙂

    Liebe Grüße Walter

    Reply
  • Roy 30. Dezember 2016, 16:58

    Ich glaube einfach die Bewegung macht den Unterschied aus. Ein Hund bringt uns mehrmals täglich vor die Tür. Das heißt, weniger TV sehen und auch weniger Zeit um falsch zu essen. Die frische Luft bringt unseren Kreislauf in Schwung und wir können überschüssige Kilos verlieren. Tolle Nebeneffekte, abseits des Spaßes mit einem Vierbeiner und der absoluten Treue sowie Zuneigung, welche wir genießen dürfen. Habt eine schöne Hundezeit. 😉

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  • Anna 16. Januar 2017, 18:30

    Sehr schöner Text mit interessanten Fakten!

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  • Kristina 4. Februar 2017, 13:55

    Ich wusste zwar, dass die Spaziergänge mit meinem Hund mir gut tuen, aber mit so einer positiven Auswirkung hätte ich wirklich nicht gerechnet. Sehr gut, dass auch das Herz-Kreislaufsystem gefördert wird.
    Danke für den wirklich informativen Beitrag und schöne Grüße noch von Kristina

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    • Tanja Häußler 6. Februar 2017, 18:22

      Danke Krista,
      ein Hund hält jung und gesund.

      LG Tanja

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  • Hanna 17. März 2017, 17:51

    Dem kann ich mir bei Pflichten. Seid ich einen Hund habe und mit diesem jeden Tag spazieren und laufen gehe fühle ich mich seid dem viel gesünder und agiler. Ich muss auch hinzu sagen das ich einen Büro Job habe und von daher wenig Bewegung bekomme. Ein Hund ist der perfekte Ausgleich für mich.

    Liebe Grüße
    Hanna

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