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	<title>Tanjas Hundeblog</title>
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	<description>Der Hundeblog mit Herz und Schnauze von Tanja Häußler</description>
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		<title>Ein Hundeforum – Treffpunkt für Hundefreunde</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 19:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Häußler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde Aktuell]]></category>
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		<description><![CDATA[Liebe Hundefreunde, Hundebesitzer wollen sich auch in der Internetwelt untereinander austauschen. Das macht Hundeforen zu beliebten virtuellen Treffpunkten. Mein Bloggerkollege Matthias Reincke stellt euch heute ein ganz besonderes Hundeforum vor. Viel Spaß beim Lesen! Ein Hundeforum – Treffunkt für Hundefreunde Es macht nicht nur in der realen Welt Spaß auf Hundefreunde zu treffen. Auch in [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2><b>Liebe Hundefreunde,</b></h2>
<p>Hundebesitzer wollen sich auch in der Internetwelt untereinander austauschen. Das macht Hundeforen zu beliebten virtuellen Treffpunkten. Mein Bloggerkollege Matthias Reincke stellt euch heute ein ganz besonderes Hundeforum vor. Viel Spaß beim Lesen!<span id="more-1665"></span></p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Ein Hundeforum – Treffunkt für Hundefreunde</span><b></b></h3>
<p>Es macht nicht nur in der realen Welt Spaß auf Hundefreunde zu treffen. Auch in der virtuellen Welt kann man nette Hundefreunde treffen. Dabei möchte ich heute einmal eines der größten Foren zu diesem Thema vorstellen und zwar dieses  <a title="Hundeforum Hunde Aktuell" href="http://www.hunde-aktuell.de/" target="_blank">Hundeforum</a> mit dem Namen <b><i>Hunde Aktuell</i></b>.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Wozu sind Hundeforen da?</span><b></b></h3>
<p>Ein Hundeforum ist ein Treffpunkt für alle Themen rund um das Thema Hunde. Einer der wichtigsten Aufgaben ist sicher das Bereitstellen von Lösungen, falls Probleme mit dem eignen Hund auftreten.</p>
<p>Zeigt der eigene Hund vielleicht ein unnormales Verhalten, so kann man durch die Erstellung eines Themas im Forum auf die gesamte Erfahrung der angemeldeten Mitglieder zurückgreifen. Je mehr Mitglieder ein Forum hat, desto wahrscheinlicher ist es, eine fundierte Aussage und Hilfe zu erhalten, auf seine Fragen.</p>
<p>Bei Hunde Aktuell sind es immerhin fast 10.000 Mitglieder. Man kann also relativ sicher sein, auch eine Antwort auf seine Fragen zu erhalten.</p>
<p>Eine weitere wichtige Funktion eines Hundeforums ist, das Austauschen über das Thema Hund. Jeder spricht gerne über seinen Hund und präsentiert den auch gerne. Man tauscht sich z.B. über Hundesport aus oder wo man günstig Futter oder Hundezubehör kaufen kann.</p>
<p>Hunde Aktuell bietet viele Möglichkeiten, seinen Hund zu präsentieren. So kann man an Fotowettbewerben teilnehmen oder auch einfach Fotoalben erstellen und die öffentlich zugänglich machen. Man kann Videos hochladen und kommentieren lassen oder in Facebook teilen.</p>
<p>Außerdem hat man die Möglichkeit, dort einen Hundeticker zu erstellen. Das habe ich sonst noch nirgends gesehen. Den Hundeticker kann man auch in anderen Foren in seine Signatur einbauen. Er zeigt ein aktuelles Foto des eigenen Hundes und die wichtigsten Daten zum Hund.</p>
<p>So weiß jeder sofort, welchen Hund man besitzt und man wird nicht ständig nach einer Beschreibung gefragt.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Kann ein Hundeforum auch bei medizinischen Fragen helfen?</span></h3>
<p>Um es gleich vorweg zu sagen: Ein Forum kann niemals die fachkundige Untersuchung bei einem Tierarzt ersetzen. Bei schwerwiegenden Problemen sollte immer ein Tierarzt aufgesucht werden. Trotzdem findet man in einem Hundeforum auch gute Tipps um seinen Hund erst mal weiter zu helfen, falls Probleme auftauchen z.B. was man machen kann, wen der Hund einen Schnitt in der Pfote hat oder was zu tun ist um einen Knoten aus dem Fell zu entfernen.</p>
<p>Hunde Aktuell hat gleich mehrere Bereiche, die sich mit dem Thema Gesundheit und Krankheit beschäftigen.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Was macht ein gutes Hundeforum aus?</span><b></b></h3>
<p>Nun, da gibt es sicher so viele verschiedenen Meinungen wie es Hundeforen gibt.</p>
<p>Ich denke es gibt aber einige Merkmale die besonders wichtig sind.</p>
<p>1. Die Mitglieder sollten untereinander immer freundlich sein. Gerade in einigen großen Hundeforen haben es Neumitglieder schwer, weil etablierte Gruppen, die dort aktiv sind sehr unfreundlich zu Neuankömmlingen sind. Bei Hunde Aktuell ist das nicht festzustellen. Dort wird auf den korrekten Ton immer durch die Moderatoren und Admin geachtet.</p>
<p>2. Es sollte viel los sein. Nichts ist langweiliger, als viele Stunden oder sogar Tage auf neue Themen oder antworten zu warten.</p>
<p>3. Die Technik. Das Anmelden sollte leicht und schnell gehen. Bei Hunde Aktuell ist dieser Prozess ziemlich automatisiert. Sofort nach der Registrierung, wo man sich einen Benutzernamen und ein Passwort aussucht, bekommt meine eine E-Mail mit Bestätigungslink. Den muss man nur klicken und schon kann man aktiv am Geschehen teilnehmen.</p>
<p><em id="__mceDel"><em id="__mceDel"> <b>Fazit: </b><br />
</em></em>Wer auch außerhalb des Gassis mit anderen über Hunde sprechen möchte ist bei Hunde Aktuell gut aufgehoben. Neue Mitglieder sind immer willkommen und der Ton ist freundlich. Hundeprofile und Hundeticker wie man sie dort anlegen kann, dürften relativ einmalig sein. Eine Anmeldung lohnt sich auf jeden Fall.</p>
<p><a title="Hundeblog Dogs Blog" href="http://www.dogs-blog.de/" target="_blank">www.dogs-blog.de</a></p>
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		<title>Wie gewöhne ich meinen Hund an eine Hundetransportbox?</title>
		<link>http://tanjas-hundeblog.info/wie-gewohne-ich-meinen-hund-an-eine-hundetransportbox/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 17:58:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Häußler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hundezubehör]]></category>
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		<description><![CDATA[Liebe Hundefreunde, eine Hundetransportbox ist eine tolle Sache, die man nicht nur zum sicheren Transport des Hundes, z.B. im Auto,vielseitig verwenden kann. Sie sollte stabil sein und es sollten sich an den Seiten, sowie hinten Lüftungsgitter befinden, also bitte nicht am falschen Fleck sparen. Wird die Transportbox zum Transport in einem Flugzeug eingesetzt, muss sie [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3><img class="alignleft size-full wp-image-1646" alt="Beaglewelpen in Transportbox" src="http://tanjas-hundeblog.info/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_15801264_XS.jpg" width="283" height="189" />Liebe Hundefreunde,</h3>
<p>eine Hundetransportbox ist eine tolle Sache, die man nicht nur zum sicheren Transport des Hundes, z.B. im Auto,vielseitig verwenden kann.</p>
<p>Sie sollte stabil sein und es sollten sich an den Seiten, sowie hinten Lüftungsgitter befinden, also bitte nicht am falschen Fleck sparen. Wird die Transportbox zum Transport in einem Flugzeug eingesetzt, muss sie bestimmten Kriterien entsprechen. Mehr darüber <a title="Reisen mit Hund" href="http://tanjas-hundeblog.info/reisen-mit-hund/" target="_blank">in diesem Artikel (klicken!)</a>.<span id="more-1643"></span></p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Wofür kann man die Hundetransportbox verwenden?</span></h3>
<p>Wenn Ihr Hund an seine Box gewöhnt ist, sieht er diese als sichere Höhle an. Es ist für ihn ein sicherer Rückzugsort. Was  aber nicht heißt, dass man den Hund stundenlang in eine Box einsperren sollte. Vielmehr bietet man ihm die Möglichkeit, sich an einen sicheren Ort zurückzuziehen.</p>
<p>Wenn sich z.B. ein Gewitter ankündigt, kann man die Hundetransportbox mit offener Tür ins Wohnzimmer stellen und der Hund hat eine sichere Höhle, in die er sich verkriechen kann und dadurch ruhiger wird. Auch an Silvester ist das eine gute Möglichkeit, seinem Hund etwas vom alljährlichen Stress zu nehmen.</p>
<p>Während eines Seminars oder Trainings mit mehreren anderen Hunden kann man seinen Hund in den Pausen immer wieder in die Transportbox lassen, damit er etwas zur Ruhe kommt. Nach Möglichkeit sollte man dabei den Auto-Kofferraum offen lassen, so ist für genügend Luftzufuhr gesorgt.</p>
<p>Wenn das Auto in der Sonne steht, sollte man die Transportbox herausnehmen und in den Schatten stellen, damit der Hund keinen Hitzschlag bekommt!</p>
<p>Aber auch wenn Kinder zu Besuch sind, ist die Box für den Hund eine willkommene Rückzugsmöglichkeit, wenn ihm alles zu viel wird. Freilich ist dann darauf zu achten, dass die Kinder von der Box wegbleiben und dem Hund seine Ruhe lassen.</p>
<p>Dasselbe gilt natürlich auch für jeden anderen Rückzugsort des Hundes, wie seinen Hundekorb oder seine Decke.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Wie gewöhne ich meinen Hund an die Hundetransportbox?</span></h3>
<p>Diese Übung klappt sowohl bei Welpen, als auch bei erwachsenen Hunden. Ich habe meine Hündin, die erst im Alter von 5 Jahren zu mir kam, an die Hundetransportbox gewöhnt, als sie bereits 7 Jahre alt war.</p>
<p><strong>Und so geht´s:</strong></p>
<p>Stellen Sie die Hundetransportbox ins Zimmer und lassen Sie die Türe offen oder entfernen Sie diese ganz. In der Box sollte sich ein weiches Kissen befinden. Da Hunde neugierig sind, kann es durchaus sein, dass die Box erstmal gründlich untersucht wird. Lassen Sie Ihren Hund die Box in Ruhe beschnüffeln und falls es sich Ihr Hund gleich Mal auf dem Kissen bequem macht,  sofort loben!</p>
<p>Wenn sich Ihr Hund nicht in die Hundetransportbox wagt, schmeißen sich einfach ein paar Leckerlis in die Box und loben ihn, wenn er die Leckerlis erschnüffelt. Machen sie ein Spiel daraus. Verstecken Sie das Leckerli unter dem Kissen hinten in der Box und loben sie ihn, wenn er es gefunden hat, ausgiebig, bis er sich sicher fühlt.</p>
<p>Schließen sie die Gittertür für einen kurzen Moment. Bleibt Ihr Hund ruhig, loben Sie ihn. Bleiben Sie in der Nähe der Box, so dass Ihr Hund Sie sehen kann. Erhöhen Sie schrittweise die Zeit, während der die Tür geschlossen bleibt. Die Übung aber nie länger als dreimal wiederholen.</p>
<p>Wenn sich der Hund sicher fühlt, können Sie den Raum für kurze Zeit verlassen. Sie können ihm dann zur Ablenkung auch einen kleinen Kauknochen hineinlegen. Bleibt Ihr Hund ruhig, loben Sie ihn nach Ihrer Rückkehr ausgiebig. Verlängern Sie die Zeit, während der Sie den Raum verlassen schrittweise.</p>
<p>Wenn diese Übung gut klappt, können Sie die Hundetransportbox ins Auto stellen.</p>
<p>Geben Sie Ihrem Hund den Befehl, in die Box zu springen (z. B. &#8220;Box&#8221;) und zeigen dabei auf die Box. Weigert er sich, schmeißen Sie ein Leckerli rein. Er wird hineinspringen und sich das Leckerli hohlen. Nun loben sie ihn wieder ausgiebig und schließen die Gittertür.</p>
<p>Nun kann die erste Fahrt beginnen.</p>
<p>Die erste Fahrt in der Transportbox sollte nicht zu lange sein, einfach kurz um dem Block fahren, dann lassen Sie Ihren Hund wieder aus der Box raus. Loben nicht vergessen!!!</p>
<p>Steigern Sie nach und nach die Zeitspanne, in der Ihr Hund während der Fahrt in der Hundetransportbox ist.</p>
<p>Viel Spaß beim Üben!</p>
<p>Eure Tanja<br />
<a href="https://plus.google.com/108146539285337607124" rel="author">Tanja Häußler</a></p>
<p>Bildquelle: © Antje Lindert-Rottke &#8211; Fotolia.com</p>
<p>Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würde ich mich sehr über 5 Sterne von Ihnen freuen:<br />
Wie gewöhne ich meinen Hund an eine Hundetransportbox?<br />
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		<title>Interview mit Jutta Schmid vom Hundezentrum Ulm</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Apr 2013 18:03:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Häußler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Hundefreunde, Jutta Schmid ist ausgebildete Tierverhaltenstherapeutin mit jahrzehntelanger Erfahrung und leitet seit 14 Jahren sehr erfolgreich das Hundezentrum Ulm. Unterstützt von ihrem Team aus qualifizierten Hundetrainern, bietet sie von der professionellen Welpenschule über Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse, einem Vorbereitungslehrgang zur Begleithundeprüfung bis hin zu Einzeltrainings- auch mit schwierigen „Problemhunden“- ein breites Spektrum rund um die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3><img class="alignleft size-full wp-image-1035" alt="Jutta mit ihren Bären" src="http://tanjas-hundeblog.info/wp-content/uploads/2012/07/Jutta-mit-ihren-Bären-e1365878459518.jpg" width="320" height="172" /></h3>
<h3>Liebe Hundefreunde,</h3>
<p>Jutta Schmid ist ausgebildete Tierverhaltenstherapeutin mit jahrzehntelanger Erfahrung und leitet seit 14 Jahren sehr erfolgreich das <a href="http://www.hundezentrum-ulm.com/"target="_blank" title="Hundeschule Ulm" >Hundezentrum Ulm</a>.</p>
<p>Unterstützt von ihrem Team aus qualifizierten Hundetrainern, bietet sie von der professionellen Welpenschule über Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse, einem Vorbereitungslehrgang zur Begleithundeprüfung bis hin zu Einzeltrainings- auch mit schwierigen „Problemhunden“- ein breites Spektrum rund um die Themen Hundeerziehung und – haltung an.<span id="more-1626"></span></p>
<p>Auch der Hundesport kommt nicht zu kurz, so gibt es die Möglichkeit, neben Apportier- oder Flyballkursen, ganzjährig <a title="Agility- Hundesport mit Spaßfaktor" href="http://tanjas-hundeblog.info/agility-hundesport-mit-spassfaktor/" target="_blank">Agility</a> zu betreiben.</p>
<p>Außerdem organisiert sie in ihrem Hundezentrum tolle und lehrreiche Seminare mit teilweise weltbekannten Hunde-experten wie dem Schweizer <a title="Interview mit dem Hundeprofi Hans Schlegel" href="http://tanjas-hundeblog.info/interview-mit-dem-bekannten-hundeprofi-hans-schlegel/" target="_blank">Hans Schlegel</a>, <a title="Interview mit Thomas Baumann" href="http://tanjas-hundeblog.info/interview-thomas-und-ina-baumann/" target="_blank">Thomas Baumann</a> und <a title="Teampassion Andrea Kühne" href="http://www.teampassion.de/" target="_blank">Andrea Kühne</a>.</p>
<p>Sie gibt aber auch selber Lehrgänge und Seminare, so wie kürzlich das Seminar „<a title="Ein Welpe zieht ein" href="http://www.hundezentrum-ulm.com/Kursangebot.html" target="_blank">Ein Welpe zieht ein</a>“, welches ich mir natürlich nicht entgehen lassen wollte.<br />
Schließlich werden die meisten und gravierendsten Fehler in der Welpen- und Hundeerziehung bereits bei der Auswahl des passenden Hundes und im ersten Lebensjahr gemacht.<br />
Im Rahmen dieses Seminars konnte ich ein sehr interessantes Interview mit Jutta führen. Das möchte ich meinen Lesern natürlich nicht vorenthalten.</p>
<p>Viel Spaß beim Lesen!</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Tanjas Hundeblog:</span></strong> Welche Gedanken sollte man sich machen und welche Überlegungen sollte man anstellen, bevor man sich einen Hund anschafft? Macht es zum Beispiel Sinn, sich einen Hund zuzulegen, wenn man Vollzeit arbeitet ?</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Jutta Schmid:</span></strong> Ist die Familie einverstanden mit einem Hund? Was für eine Rasse möchte ich? Rasse oder Mix? Bin ich bereit mein Leben künftig so zu führen, dass ich dem Hund gerecht werde? Hab ich das nötige Geld um für den Hund zu sorgen?</p>
<p>Arbeiten ist die Existenzgrundlage eines jeden und bedeutet für die meisten von uns, dass man viele Stunden vom Tag nicht zu Hause anwesend ist. Das muss aber nicht automatisch bedeuten dass man deshalb keinen Hund halten kann.</p>
<p>Wer die Möglichkeit hat sich einen Hundesitter zu leisten, oder den Hund in eine gut geführte Hundetagesstätte zu geben, oder gar den Hund mit zur Arbeitsstätte zu nehmen, warum sollte so jemand keinen Hund haben? Auf keinen Fall sollte ein Hund aber länger als 4 Stunden alleine zu Hause verbringen müssen!</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>Tanjas Hundeblog:</strong></span> Ein Kernthema auf meinem Blog und eines, das mir persönlich sehr am Herzen liegt, ist die richtige Antwort auf die Frage: “Welcher Hund passt zu mir?“.</p>
<p>Die richtige und ehrliche Beantwortung dieser Frage <strong>BEVOR</strong> man sich einen Hund zulegt, ist meiner Meinung nach das Fundament für ein später gut funktionierendes Mensch- Hund- Team.</p>
<p>Ich meine damit, dass jede Hunderasse ihre eigenen rassespezifischen Merkmale hat, die berücksichtigt werden sollten.<br />
So ist es sicherlich eine schlechte Entscheidung, sich als typischer „Coachpotatoe“, der dazu noch in einer kleinen Stadtwohnung lebt, einen Jagdhund wie z.B. den <em><strong>Deutsch Kurzhaar</strong></em> zuzulegen, der ein sehr großes Laufbedürfnis hat und über sehr viel Energie und Temperament verfügt.</p>
<p>Wie beurteilst Du die Wichtigkeit dieser Thematik?</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Jutta Schmid:</span></strong> Eine sehr wichtige Thematik. Es geht in der Hundehaltung darum, dem Hund in seinen natürlichen Bedürfnissen und rassespezifischen Veranlagungen gerecht zu werden. Das heißt, ich muss mir darüber im Klaren sein, ob ich die Befriedigung dieser Bedürfnisse weitestgehend erfüllen kann.</p>
<p>Deshalb sind die wichtigste Punkte überhaupt: sich selbst zu hinterfragen, welcher Typ Mensch bin ich überhaupt? Sich in die einzelnen Rassen einzulesen, sich persönlich mit Rassehundehaltern zu unterhalten, sich auf Hundeplätzen umzuschauen, kurzum, sich ordentlich schlau machen über das Wesen Hund und seine natürlichen und rassespezifischen Veranlagungen.</p>
<p>Erst dann ziehe ich ein Resümee und treffe mit einem Quentchen Glück die richtige Entscheidung</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Tanjas Hundeblog:</span></strong> Die Rolle des Hundes hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Vom reinen Arbeitshund hin zu einem beliebten Familienmitglied. Dennoch wurden die meisten Hunde ursprünglich für bestimmte Aufgaben gezüchtet, die auch heute noch die spezifischen Merkmale der jeweiligen Hunderasse ausmachen.</p>
<p>Bei manchen Rassen, wie z.B. dem Labrador Retriever, wurden mehrere Linien gezüchtet, wie eine Arbeitslinie und eine Ausstellungslinie. Hältst Du es für notwendig, neue Hunderassen zu züchten, die den Anforderungen an einen Familienhund noch besser entsprechen, als die heutigen Rassen?</p>
<p>Oder bist Du der Meinung, es gibt mehr als genug Hunderassen und da findet sich bereits heute für jeden Typ Mensch der richtige Hund?</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Jutta Schmid:</span></strong> Es gibt meiner Meinung nach genügend Hunderassen und für jeden Typ Mensch auch die passende. Und es gibt genug Rassen die mit ihren vorhandenen Veranlagungen bestens als Familienhund geeignet sind, wenn man sich die Mühe macht, für Erziehung zu sorgen und die speziellen Veranlagungen des einzelnen Hundes in die richtigen Bahnen lenkt.</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Tanjas Hundeblog:</span></strong> Gibt es so etwas wie eine prinzipiell „kinderliebe“ Hunderasse?</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Jutta Schmid:</span></strong> Nein, die prinzipiell kinderliebe Hunderasse die gibt es nicht, auch wenn immer wieder bestimmte Rassen so dargestellt werden. Auch wenn Hunde im speziellen die Kinder ihrer eigenen Familie gleich ins Herz schließen, heißt das noch lange nicht, dass diese Hunde im Allgemeinen alle anderen Kinder ebenso mögen.</p>
<p>Ein Hund ist ein Hund ist ein Hund…Kinder sind Kinder und für einen Hund nicht berechenbar. Man muss nicht nur den Hund an Kinder heranführen, sondern es gilt auch, den Kindern klarzumachen wie man Hunden entsprechend begegnet und diese behandelt. Dass Welpen/Hunde keine lebenden Teddybären sind.</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Tanjas Hundeblog:</span> </strong>Gab es bei Dir auch schon solche Fälle, bei denen Du entscheiden musstest, dass sich Hund und Halter im beiderseitigen Interesse besser trennen sollten, weil es überhaupt keine andere Möglichkeit mehr gab?</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Jutta Schmid:</span></strong> Ja, solche Fälle gab es schon. Wenn man sieht und erlebt dass bei aller Mühe um ein geordnetes Miteinander, der Hund oder der Mensch, oder auch beide unter einem so hohen Leidensdruck stehen, man sich nur noch im Kreise dreht, womöglich noch entsprechende Beißvorfälle vorkommen, dann ist es manchmal besser man trennt sich.</p>
<p>Es ist nicht einfach eine solche Entscheidung zu treffen. Und doch trafen die betroffenen Menschen die Entscheidung zuletzt immer ihrem Hund zu Liebe.</p>
<p><strong><span style="font-size: small; color: #ff6600;"> Tanjas Hundeblog: </span></strong>Ein Thema welches mir wirklich sehr am Herzen liegt, ist das Thema <em><strong>Welpenkauf</strong></em>. Leider gibt es sehr viele schwarze Schafe unter den Züchtern, die Welpen nur als Ware behandeln. Die Tiere werden vor allem in Osteuropa in Massen produziert und dann über Großhändler in Belgien und in den Niederlanden nach ganz Europa und damit auch nach Deutschland „verteilt“.</p>
<p>Wobei die Devise gilt, je jünger die Welpen, umso begehrter. Der Tierschutz wird dabei mit Füßen getreten. Viele Welpen werden in Kartons aufbewahrt und aus diesen heraus auf Märkten oder gar an der Autobahnraststätte billig verkauft. Viele der Welpen sterben bereits beim Transport oder kommen schwer krank in den Handel.</p>
<p>Leider findet man diese Welpen auch in diversen Kleinanzeigen („aus Familienzucht“) und in Zoofachgeschäften. Wie kann ich erkennen, ob ich es mit einem seriösen Züchter zu tun habe?</p>
<p><span style="color: #ff6600; font-size: small;"><strong>Jutta Schmid: </strong></span>Leider ist es inzwischen so dass Hundewelpen in Zoofachgeschäften angeboten werden. Und leider floriert dieser Handel. Das liegt aber einzig und allein an der Nachfrage nach billigen Rassewelpen. Woher diese Welpen kommen die zum Kauf angeboten werden, ist inzwischen hinreichend bekannt. Im Ausland geboren in Massenzuchtstätten, von Mutterhündinnen die als Gebärmaschinen missbraucht werden.</p>
<p>Viel zu früh von der Mutterhündin getrennt werden diese Welpen dann über die Grenzen geschafft und zum Verkauf angeboten. Solche Massenzuchtstätten gibt es übrigens auch in Deutschland! Dass sich die Menschen durch den Erwerb eines solchen Welpen vielfach einen Hund mit Deprivationsschäden ins Haus holen ist vielen nicht klar oder möchten dies einfach nicht hören.</p>
<p>Im Ergebnis wachsen Hunde heran, die, selbst bei größter Bemühung der Hundehalter um eine gute Entwicklung des Hundes, später Verhaltensstörungen zeigen. Die Störungen werden während der ersten 8 Wochen festgelegt und zeigen sich meist in einem Alter von 7-12 Monaten.</p>
<p>Kleinanzeigen lassen sich schön formulieren. Schreiben lässt sich viel und erzählen auch. Deshalb ist es das mindeste was man tun sollte, sich die „Zuchtstätte“ persönlich anzuschauen, und bei der Gelegenheit die Mutterhündin samt Welpen beobachten und das Verhältnis der Züchter zu den Hunden in Augenschein nehmen.</p>
<p>Hat man ein gesundes Bauchgefühl, erkennt man schnell ob hier alles mit rechten Dingen zugeht. Sollten einem Interessenten nur Welpen gezeigt werden, mit dem Hinweis die Mutterhündin wäre momentan „sonstwo“, sollte man die Finger von dieser Zucht lassen. Und sind die Welpen auch noch so süß.</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;"> Tanjas Hundeblog:</span></strong> Der Verband für das Deutsche Hundewesen <a title="Verband für das Hundewesen VDH" href="http://www.vdh.de/" target="_blank">VDH</a> hat ein Gütesiegel für Züchter entwickelt, was nur Züchter von Rassehunden erhalten, die die Kriterien des VDH erfüllen. Kann ich mich ruhigen Gewissens daran orientieren?</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Jutta Schmid:</span></strong> Nun, ob man das ruhigen Gewissens tun kann, vermag ich nicht zu sagen. Eine Orientierungshilfe aber ist es zumindest insofern, da das Gütesiegel aussagt, dass die Rahmenbedingungen sowie die Mindestanforderungen für die Zucht von Hunden, unter Beachtung des Tierschutzgesetzes erfüllt werden.</p>
<p>Für Zuchtberatung und Zuchtkontrollen sind die einzelnen Rassezuchtvereine zuständig. Trotzdem sollte man sich, wenn ein Rassehund angeschafft werden soll, verschiedene Zuchtstätten persönlich anschauen um sich ein Bild zu machen.</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;"> Tanjas Hundeblog:</span></strong> Ab welchem Alter darf ein Welpe frühestens von seiner Mutter und seinen Wurfgeschwistern getrennt werden?</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;"> Jutta Schmid:</span> </strong>Frühestens ab der achten Woche sollte man einen Welpen von seiner Mutter trennen. Bis dahin hat der Welpe viel Nestwärme bekommen und ist, einen guten Züchter vorausgesetzt, sowohl auf Artgenossen als auch auf Menschen sozialisiert und wurde bereits auf die haushaltsübliche Geräuschkulisse geprägt. Zudem stellt sich bis zur achten Lebenswoche eine allmähliche Distanzvergrößerung der Mutterhündin zu ihren Welpen ein, was eine Trennung erleichtert.</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Tanjas Hundeblog:</span></strong> Nehmen wir an, ich habe einen seriösen Züchter gefunden und mich für einen Welpen entschieden, der in ca. 2 Wochen einziehen soll. Was muss ich beachten bzw. vorbereiten, bevor mein Welpe einzieht?</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Jutta Schmid:</span></strong> Die Wohnung sollte „welpengerecht“ verräumt werden. Auch eine <strong>Grundausstattung</strong> muss angeschafft werden. <span style="font-size: small; line-height: 19px;"><br />
</span></p>
<p><strong>Hierzu gehören:</strong><br />
2 Näpfe, Halsband und Geschirr, dünne Welpenleine, lange Leine, Decke, evtl. klappbare Hundebox, langes Büffelhautknöchelchen, Stoffknoten, evtl. Sicheheitsgitter fürs Auto, weiche Bürste (Striegel), Zeckenzange, Desinfektionsmittel, Mullbinde, Tapeverband.</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;"> Tanjas Hundeblog:</span> </strong>Endlich ist es so weit, der Welpe zieht ein und alle sind furchtbar aufgeregt. Wie sollten sich die Familienmitglieder gegenüber dem Welpen verhalten? Und ab wann kann ich anfangen, meinen Welpen zu erziehen?</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Jutta Schmid:</span></strong> Die Familienmitglieder sollten sich schon von vorne herein einig darüber sein, wer sich weitestgehend um den Welpen kümmert. Sollten den Welpen beim Einzug nicht bestürmen, sondern ihm die Zeit geben ankommen zu dürfen.<br />
Die Erziehung beginnt am Tag des Einzugs ins neue Heim.</p>
<p>Um dem Welpen von Anfang an den Start im neuen Heim mit möglichst wenigen Abmahnungen zu gestalten, sollte die Wohnung &#8220;welpensicher&#8221; gestaltet worden sein. Das heißt: Kabel versteckt, Blumen und Pflanzen nach oben gestellt, Schuhe im Schuhschrank, empfindliche Teppiche weggeräumt, Kleinteile/Spielzeug verstaut, keine Tischdecken auf dem Tisch.</p>
<p><strong style="font-size: 13px; line-height: 19px;"><span style="color: #ff6600;">Tanjas Hundeblog:</span></strong><span style="font-size: small; line-height: 19px;"> </span><span style="line-height: 19px;">Die meisten Hundebesitzer wünschen sich eine gute Beziehung (Bindung) zu ihrem Hund. Wie kann man das erreichen? </span></p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;"> Jutta Schmid:</span></strong> Grundvoraussetzung ist es, zu lernen den Hund zu verstehen. Ihn als Hund zu achten und zu respektieren und ihn nicht vermenschlichen. Dem Hund von Anfang an ein verlässlicher Sozialpartner sein, indem der Mensch ihn in die neue Welt einführt, ihm Schutz gewährt und Zugehörigkeit spüren lässt. Hunde die am Leben ihrer Menschen teilnehmen dürfen, die Bestandteil des familiären Tagesablaufs sind, aktiv an ihm teilhaben können, haben die stärkste Bindung an ihren Menschen.</p>
<p>Erst einmal muss dem Welpen aber die Möglichkeit gegeben werden Bindung aufzubauen. Hierbei hilft, die ersten 10 Tage sowohl zu Hause als auch draußen unterwegs den Kontakt zu fremden Hunden und Menschen zu vermeiden. Die Familie muss diese Zeit für sich und ihren Welpen nutzen, ihn lernen lassen, WO und bei WEM sein Platz ist.</p>
<p>Das kann er aber nur, wenn er nicht von jedem Menschen genauso geherzt und gestreichelt wird wie von seiner Familie, und wenn er lernen darf, dass nicht alle Artgenossen automatisch nur für ihn präsent sind. Deshalb zu Anfang an wenig hundefrequentierten Strecken spazieren gehen. Eigentlich genügen die ersten Tage der eigene Garten oder die Straßen vor und ums Haus.</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;"> Tanjas Hundeblog:</span></strong> Wie viel Freiheit kann ich meinem Hund gewähren, ab wann kann er seine volle Freiheit genießen und wie erreiche ich das?</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;"> Jutta Schmid:</span> </strong>Hunde erwarten und brauchen einen klaren Handlungsrahmen, feste Grenzen und eindeutige Kommunikation. Sie brauchen die Einordnung in klare Strukturen und Vorgaben, um sich orientieren zu können. Auf dieser Basis können sich Welpen aber auch bereits ältere Hunde dann mit ihrem Menschen an ihrer Seite, flexibel und angstfrei entwickeln.</p>
<p>Hunde sollten erst gar nicht lernen dürfen, dass sie sich verselbstständigen können. Sie müssen spüren, dass sie ihren Menschen brauchen. Deshalb beginnt die Erziehung des Hundes mit dem Tag des Einzugs ins neue Zuhause. Es versteht sich von selber, dass ein Hund erst dann volle Freiheit genießen darf, wenn er gut erzogen ist.<br />
Je klarer der Handlungsrahmen, desto größer die Freiheit!</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;"> Tanjas Hundeblog:</span></strong> Die meisten Hundehalter wünschen sich einen „glücklichen“ Hund. Was braucht eigentlich ein Hund, um glücklich zu sein?</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;"> Jutta Schmid:</span></strong> Der Hund braucht seinen Menschen. Mensch und Hund müssen miteinander und nicht nebeneinander leben. Hunde die nur Hund sein dürfen, sind arm dran. Glücklich sind Hunde bei artgerechter Haltung und dazu gehört aktiver sozialer Kontakt mit seinen Menschen sowie geordnete und kontrollierte Kontakte mit Artgenossen.</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;"> Tanjas Hundeblog: </span></strong>Braucht ein Hund eine Aufgabe, um glücklich zu sein? Und wie kann so eine Aufgabe aussehen?</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;"> Jutta Schmid:</span> </strong>Ja, Hunde brauchen Aufgaben. Hunde sollten das Gefühl haben dürfen, ein nützliches Mitglied ihres Familienrudels zu sein. Übungen, zu Hause und unterwegs, sind Aufgaben für einen Hund.</p>
<p>Werden diese Übungen/Aufgaben spielerisch und vielseitig gestaltet, sodass der Hund Erfolgserlebnisse verbuchen kann, spornen sie zudem seinen Eifer an mit seinem Menschen zu kooperieren, und vermitteln ihm das Gefühl von Zusammengehörigkeit.</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;"> Tanjas Hundeblog:</span></strong> In Deinem Seminar hast Du gesagt, auf jedes „Nein!“ folgt ein „Fein!“. Kannst Du meinen Lesern bitte kurz erklären, was Du damit meinst und wie wichtig das für die Hundeerziehung ist?</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;"> Jutta Schmid:</span></strong> Als Beispiel: ein Schüler macht in einem Wort einen Rechtschreibfehler. Ich korrigiere mit FALSCH (Nein). Weiß er jetzt automatisch wie er es richtig schreibt? … …und wenn er jetzt noch allgemein schwach in diesem Fach ist muss ich ihn als guter Lehrer unterstützen dass er es schafft, diese Schwachstelle durch seine Stärken in einem anderen Fach zu kompensieren um seinen grundsätzlichen Lernwillen zu erhalten.</p>
<p>Auf den Hund übertragen bedeutet das: der Hund zeigt Verhalten, welches ich mit <strong>NEIN</strong>(falsch) kommentiere. Hierbei darf ich es aber nicht belassen. Entweder ich schaffe es, das von mir erwünschte Verhalten so herbeizuführen, dass es der Hund richtig macht und einen Erfolg verbucht, oder ich mach ihm ein anderes Angebot und führe Verhalten bei, welches er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausführt.</p>
<p>Lass ich den Hund ständig „leer laufen“ baue ich schnell geballten Frust auf. Mit Frust umzugehen und diesen zu ertragen, das muss und kann erst nach und nach vom Hund gelernt werden. Das wichtigste bei jeder Verhaltenskorrektur ist deshalb die Kompensation (Ausgleichen) durch den motivierenden Einfluss bei Eintritt des erwünschten Verhaltens: <strong>FEIN</strong>!</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;"> Tanjas Hundeblog:</span></strong> Wie wichtig sind eigentlich die Ruhephasen für einen Hund und darf er dabei gestört werden?<br />
Jutta Schmid: Hunde brauchen genau wie wir Menschen Ruhephasen um sich zu erholen. Ruhephasen sorgen neben entsprechender Aktivität für Ausgeglichenheit des Hundes.</p>
<p>Hunde die nicht zur Ruhe kommen können, weil ständig irgendwer sie zu irgendwas auffordert, stehen über kurz oder lang im wahrsten Sinne des Wortes unter Strom, haben Stress und entwickeln oft Problemverhalten. Auch körperliche Erkrankungen können die Folge sein.</p>
<p>Und es gibt durchaus Hunde, die, wenn sie im Schlaf gestört werden, reflexartig um sich schnappen. Dann heißt es: der Hund hat gebissen, er muss weg! Dabei wäre es nicht passiert, würde man dem Hund lassen was ihm zusteht und was er braucht, seine Ruhe.</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;"> Tanjas Hundeblog:</span></strong> Ist es ratsam, Futter als Belohnung einzusetzen, wenn ein Hund das von mir gewünschte Verhalten zeigt? Oder besteht die Gefahr, dass mein Hund später nur auf „Leckerli“ fixiert ist?</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;"> Jutta Schmid:</span></strong> Futter als Belohnung ist eine feine Sache! Allerdings muss man zwischen<strong><em> Belohnung</em></strong> und <strong><em>Bestechung</em></strong> unterscheiden. Und Futter allein darf nicht die einzige Belohnungsart sein.</p>
<p><em><strong>Bestechen</strong></em> wäre z.B.:<br />
Ich gebe ein Signal „SITZ“. Macht der Hund auch nach mehrmaliger Aufforderung noch kein „SITZ“, geht die Hand zur Leckerchentasche – und siehe da, der Hund sitzt! Hat er jetzt ein Signal befolgt und wird dafür mit einem Leckerli belohnt? Nein, er trainiert gerade seinen Menschen darauf für den von ihm erwarteten &#8220;Gehorsam&#8221; zu bezahlen.</p>
<p>Wenn man also so vorgeht, ist man dabei seinen Hund zu bestechen: schau, du bekommst ein Leckerli wenn du dich setzt! &#8211; Der Auslösereiz ist das Leckerli und nicht das Signal des Hundeführers. Der Hund sagt glasklar: Hast du was &#8211; tu ich was!<br />
Doch der Hund soll auf eine Belohnung hoffen und sie nicht schon vor der Übung angeboten bekommen!</p>
<p>In der Aufbauphase wird jede richtige Ausführung der Übung belohnt. Erst wenn der Hund die Übung verstanden hat und sicher ausführt, werden die Belohnungen nach und nach reduziert und nur noch unregelmäßig nach dem Lottoprinzip/ Glücksspielprinzip, belohnt. Dieses Prinzip sorgt dafür, dass das Gelernte zuverlässig ausgeführt wird, denn es könnte ja was geben. So wird aus der, von Leckerchengegnern verächtlich genannten wandelnden „Futtermaschine“, langsam aber sicher ein „Glückspielautomat “.</p>
<p>Wir Menschen sind nicht anders &#8211; einmal im Lotto gewonnen, sehen wir uns veranlasst jeden Samstag erneut zu spielen &#8211; in Erwartung eines möglichen Gewinns.</p>
<p>Am besten wirkt eine <em><strong>Belohnung</strong></em> dann, wenn sie der jeweiligen Stimmungslage des Hundes entgegenkommt. Ist er z. B. in Spiellaune, kann ein vom Hundeführer initiiertes Spiel die beste Belohnung für den Hund sein. Bei einem hungrigen Hund dagegen wirken Leckerlis wahre Wunder.</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;"> Tanjas Hundeblog:</span></strong> Was versteht man unter selbstbelohnendem Verhalten und warum macht ein Hund das eigentlich?</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;"> Jutta Schmid:</span></strong> Selbstbelohnendes Verhalten trägt die Belohnung schon in sich. Hierzu gehört: z.B. Jagdverhalten, stehlen, Unrat fressen, mobben oder auch aktive Aggression. Ignoriert man diese selbstbelohnenden Verhaltensweisen, wirkt also nicht ein, könnte der Hund dieses Ignorieren als „stille“ Bestätigung für sein Verhalten verstehen, und zeigt es künftig noch stärker.</p>
<p>Oft sind es die Hunde, die immer schon nur Hund sein durften. Denen nie irgendwelche Grenzen aufgezeigt wurden, die keine Regeln kennen lernen durften und nicht artgemäß beschäftigt wurden. Dadurch keine Bindung, geschweige denn Beziehung zu ihren Menschen aufbauen konnten. Hunde eben, die ohne jede Führung und Orientierung auf sich allein gestellt ihr Leben leben dürfen bzw. müssen.</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Tanjas Hundeblog:</span> </strong>Liebe Jutta, vielen Dank für dieses hochinteressante und sehr ausführliche Interview! Ich bin sicher, Du konntest damit viele Fragen, die sich auch meine Leser immer wieder stellen, beantworten. Ich wünsche Dir und dem Hundezentrum Ulm auch weiterhin viel Erfolg und alles Gute!</p>
<p>Aber es gibt noch viele Dinge mehr die beachtet werden müssen, zum Beispiel wie wird mein Welpe stubenrein, wie spiele ich mit meinem Welpen oder Hund richtig, wie funktioniert richtige Sozialisierung, wie und in welcher Reihenfolge bringe ich meinem Welpen bzw. Hund die wichtigsten Grundkommandos bei usw.</p>
<p>Dazu hat<a href="http://www.hundezentrum-ulm.com/"target="_blank" title="Hundeschule Ulm" > Jutta Schmid</a> ein E-Book mit dem Titel „<a title="Die Geheimnisse erfolgreicher Welpenerziehung" href="http://einfache-welpenerziehung.com/" target="_blank">Die Geheimnisse erfolgreicher Welpenerziehung</a>“ veröffentlicht. Ich bin total begeistert von dem E-Book und der Erfahrung, die dahinter steckt. Man merkt einfach, dass hier ein echter Hundeprofi aus der Praxis heraus dahinter steht, dem Hund und Halter wirklich am Herzen liegen.</p>
<p>Außerdem ist es sehr verständlich geschrieben. Ich habe schon viele Bücher zum Thema Hund gelesen, leider auch viel Unsinn, aber dieses Buch kann ich nur wärmstens empfehlen!<br />
Und sogar erfahrene Hundebesitzer mit ausgewachsenen Hunden können da noch sehr viel lernen…<em id="__mceDel"><br />
</em></p>
<p>Herzliche Grüße</p>
<p>Eure Tanja<br />
<a href="https://plus.google.com/108146539285337607124" rel="author">Tanja Häußler</a></p>
<p>Bildquelle: <a title="Hundeschule Ulm" href="http://www.hundezentrum-ulm.com/" target="_blank">Hundezentrum Ulm</a></p>
<p>Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würde ich mich sehr über 5 Sterne von Ihnen freuen:<br />
Interview mit Jutta Schmid vom Hundezentrum Ulm<br />
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Welcher Hund passt zu mir? Der Rottweiler</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Mar 2013 18:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Häußler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rottweiler Liebe Hundefreunde, die richtige Antwort auf die Frage &#8220;Welcher Hund passt zu mir?&#8221; ist von elementarer Bedeutung für eine gut funktionierendes Mensch- Hund- Team. Leider wird dieser Thematik immer noch viel zu wenig Beachtung geschenkt. Ich möchte meinen Lesern helfen, diese Frage  für sich richtig zu beantworten. Deshalb habe ich auf meinem Blog bereits über die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://tanjas-hundeblog.info/welcher-hund-passt-zu-mir-rottweiler/" title="click to read"><img class="post_image" src="http://tanjas-hundeblog.info/wp-content/uploads/2013/03/Rottweiler-Wiki.jpg" width="300" height="228" alt="Rottweiler" /></a></p>
<p class="caption">Rottweiler</p>
<h3></h3>
<h3></h3>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1517" alt="Rottweiler-Wiki" src="http://tanjas-hundeblog.info/wp-content/uploads/2013/03/Rottweiler-Wiki5.jpg" width="300" height="228" /></p>
<h3>Liebe Hundefreunde,</h3>
<p>die richtige Antwort auf die Frage <em><strong>&#8220;Welcher Hund passt zu mir?&#8221;</strong></em> ist von elementarer Bedeutung für eine gut funktionierendes Mensch- Hund- Team.</p>
<p>Leider wird dieser Thematik immer noch viel zu wenig Beachtung geschenkt.<img title="Weiterlesen …" alt="" src="http://tanjas-hundeblog.info/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" /><span id="more-1459"></span></p>
<p>Ich möchte meinen Lesern helfen, diese Frage  für sich richtig zu beantworten. Deshalb habe ich auf meinem Blog bereits über die Grundlagen zur Beantwortung der Frage <em><strong>&#8220;Welcher Hund passt zu mir?&#8221;</strong></em>  in einer <a title="Welcher Hund passt zu mir? - Teil1" href="http://tanjas-hundeblog.info/welcher-hund-passt-zu-mir-teil-1/" target="_blank">vierteiligen Reihe</a> geschrieben und einen <a title="Welcher Hund passt zu mir? - Gratis- Ratgeber" href="http://welcher-hund-passt.info/" target="_blank">Gratis- Ratgeber</a> dazu verfasst.</p>
<p>Sozusagen als Fortsetzung veröffentliche ich in unregelmässigen Abständen Porträts über die wichtigsten Hunderassen und kann euch dadurch hoffentlich helfen, den Hund, der am besten zu euch passt, zu finden.</p>
<p>Bei meinem heutigen Blogbeitrag wird es um den <em><strong>Rottweiler</strong></em> gehen.</p>
<p><img alt="Uploaded image" src="http://tanjas-hundeblog.info/wp-content/uploads/2013/03/Rottweiler-Wiki.jpg" /></p>
<h3><strong><span style="color: #ff6600;">Der Rottweiler </span></strong></h3>
<p><b>Herkunft:</b> Deutschland</p>
<p><b>Schulterhöhe:</b> Rüde 61-68 cm, Hündin 56-63cm</p>
<p><b>Gewicht:</b> Rüde etwa 50 kg, Hündin etwa 42 kg</p>
<p><b>Fell: </b>derb, kurz anliegend</p>
<p><b>Farbe: </b>schwarz mit rotbraunen, klar abgegrenzten Abzeichen</p>
<p><b>Lebenserwartung:</b> 13 Jahre</p>
<p><b>Kategorie:</b> Molossoide</p>
<p><b>Der Rottweiler ist eine von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkannte deutsche Hunderasse (FCI-Gruppe 2, Sektion 2.1, Standard Nr. 147).</b></p>
<h3><strong><span style="color: #ff6600;">Herkunft und Geschichte</span></strong><b></b></h3>
<p>Über die Herkunft des Rottweilers bestehen die verschiedensten Ansichten, darunter ist auch die Behauptung, dass die Urahnen der <em><strong>Rottweiler</strong></em> in den damaligen römischen Legionen zu finden sind.</p>
<p>Die Aufgabe des Rottweilers in der Vergangenheit, Vieh zu treiben und zu bewachen, als auch der Körperbau, machen jedoch die enge Verwandtschaft zu den Sennenhunden deutlich.</p>
<p>Im Verlauf von mehreren Jahrzehnten wurden diese Hunde auf Lebenstüchtigkeit, Intelligenz, Ausdauer und Treibeigenschaften gezüchtet. Sie wurden somit unentbehrliche Helfer der Viehhändler und Metzger.</p>
<p>Dieser Hund war am häufigsten in und um die damalige Reichsstadt Rottweil verbreitet, und so erhielt er im Mittelalter den Namen Rottweiler.</p>
<p>Rottweil war im 19. Jahrhundert ein Viehhandels-Zentrum, von dem aus Rinder und Schafe vor allem in den Breisgau, ins Elsass und ins Neckartal getrieben wurden.</p>
<p>Der Viehhandel lag hauptsächlich in den Händen der Metzger. Sie waren es, die die Hunde zum Bewachen und Treiben der Großviehherden einsetzten und zu ihrem Verwendungszweck als Metzgerhunde züchteten.</p>
<p>Im Laufe der Zeit wurde das Vieh durch Aufkommen der Eisenbahn und anderer Fahrzeuge auf andere Art transportiert und der Rottweiler verlor seinen Verwendungszweck.</p>
<p>Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Gebrauchswert dieser Rasse im Polizeidienst erprobt, und im Jahre 1910 wurde der Rottweiler als Polizei- und Militärhund anerkannt.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;"><b>Wesen</b></span></h3>
<p>Die FCI beschreibt im Rassestandard den Charakter des idealen Rottweilers folgendermaßen: „Von freundlicher und friedlicher Grundstimmung, kinderliebend, ist er sehr anhänglich, gehorsam, führig und arbeitsfreudig. Seine Erscheinung verrät Urwüchsigkeit; sein Verhalten ist selbstsicher, nervenfest und unerschrocken.“</p>
<p>Der <em><strong>Rottweiler</strong></em> erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit und ist bei konsequenter, richtiger Erziehung und Führung auch durchaus als Familienhund geeignet.</p>
<p>Allerdings ist diese Hunderasse nur für Menschen geeignet, die ihn vom Welpenalter an gut sozialisieren und ihn dann mit der nötigen Konsequenz und Ausdauer erziehen.</p>
<p>Aufgrund seines ausgeprägten Selbstbewusstseins ordnet sich ein Rottweiler nur unter, wenn er seinen Rudelführer als solchen akzeptiert. Deshalb sollte der Halter eines Rottweilers diesem auch körperlich gewachsen sein.</p>
<p>Rüden haben häufig einen Hang zur Sturheit und zur Dominanz, was die Erziehung nicht unbedingt erleichtert.</p>
<p>Als <em><strong>Prestigehund</strong> </em>sollte der „Rotti“ <strong>keinesfalls</strong> gehalten werden, da er in erster Linie ein Arbeitshund ist und dementsprechend viel Beschäftigung und Bewegung benötigt. Sonst wird er unausgeglichen, angespannt und ist nur noch schwer zu kontrollieren.</p>
<p>Ein ausgeglichener, gut erzogener und gut sozialisierter Rottweiler hingegen ist ein freundlicher, zuverlässiger Begleiter.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;"><b>Verwendung</b></span></h3>
<p>Der <em><strong>Rottweiler</strong></em> gehört zur Spitzengruppe der <a title="Gebrauchshunderassen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gebrauchshund" target="_blank">Gebrauchshunderassen</a> und wird dementsprechend oft bei Polizei und Militär verwendet. Er wird aber auch häufig als Wach- und Schutzhund und als Rettungshund eingesetzt.</p>
<p>Wird er als <em><strong>Familienhund</strong></em> gehalten, so bieten sich außer der Ausbildung zum Begleit- und Schutzhund <a title="Hundesport" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hundesport" target="_blank">Hundesportarten</a> wie Fährtensuche und Obedience  an.</p>
<p>Man sagt dem Rottweiler nach, dass es nichts gibt, was er nicht lernen kann- auch wenn er freilich seine Zeit dafür benötigt.</p>
<p>Trotzdem sollte auf schnelle, rasante Hundesportarten wie <a title="Agility- Hundesport mit Spassfaktor" href="http://tanjas-hundeblog.info/agility-hundesport-mit-spassfaktor/" target="_blank">Agility</a> verzichtet werden.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;"><b>Rassetypische Erkrankungen</b></span></h3>
<p><a title="HD (Hüftdysplasie) beim Hund " href="http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%BCftdysplasie_des_Hundes" target="_blank">Hüftdysplasie (HD)</a> sowie <a title="ED (Ellenbogendysplasie) beim Hund" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ellenbogendysplasie" target="_blank">Ellenbogendysplasie (ED)</a> sind Fehlentwicklungen der jeweiligen Gelenke, für die von einer genetischen Disposition auszugehen ist. Deshalb ist bei der Zuchttauglichkeitsprüfung das Vorliegen einer Röntgenuntersuchung vorgeschrieben.</p>
<p>Die <a title="Leukoenzephalomyelopathie beim Rottweiler" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leukoenzephalomyelopathie_des_Rottweilers" target="_blank">Leukoenzephalomyelopathie</a> ist eine erblich bedingte Erkrankung, die bei Jungtieren zu fortschreitenden Lähmungen führt. Sie ist unheilbar, kommt jedoch kaum vor.</p>
<p>In den letzten Jahren sind vermehrt Herzerkrankungen bei Rottweilern aufgetreten, deren konkrete Ursache bisher nicht übergreifend festgestellt werden konnte.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;"><b>Besonderheiten</b></span></h3>
<p>Durch einige Vorfälle – darunter auch die Tötung von Kleinkindern – hat der <em><strong>Rottweiler</strong></em> teilweise einen schlechten Ruf bekommen. Er ist ein großer und starker Hund, von dem vor allem bei falscher Haltung und Sozialisierung eine Gefährdung ausgehen kann.</p>
<p>In manchen Bundesländern wird diese Hunderasse zu den gefährlichen Hunden gezählt, deren Haltung mit bestimmten Auflagen und Vorschriften verbunden ist.</p>
<p>In Österreich steht der Rottweiler in Niederösterreich und Wien auf der Rasseliste.</p>
<p>In der Schweiz führen zehn der elf Kantone mit Rasselisten den Rottweiler auf ihren Listen, die Haltung ist in diesen Kantonen bewilligungspflichtig. In den Kantonen Genf und Wallis sind Haltung, Zucht und Einfuhr verboten.</p>
<p>Daher sollte man sich vor der Anschaffung eines Rottweilers nach den aktuellen Bestimmungen und Vorschriften erkundigen.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;"><b>Fazit:</b></span></h3>
<p>Der <em><strong>Rottweiler</strong></em> ist ein kräftiger, selbstbewusster Hund, der unbedingt eine sehr frühzeitige und gründlichen Sozialisierung und eine geduldige, konsequente Erziehung durch einen erfahrenen Hundehalter benötigt.</p>
<p>Ein gut erzogener und ausgeglichener Rottweiler ist ein freundlicher, folgsamer und zuverlässiger Begleit- und Familienhund.</p>
<p>Herzliche Grüße</p>
<p>Eure Tanja</p>
<p><a href="https://plus.google.com/108146539285337607124" rel="author">Tanja Häußler</a></p>
<p>Tanja Häußler-<a title="Tanjas Hundeblog" href="http://tanjas-hundeblog.info/" target="_blank"> www.tanjas-hundeblog.info</a></p>
<p>Bildquelle: Dr. Manfred Herrmann; Allgemeiner Deutscher Rottweiler-Klub (ADRK) e.V. <a href="http://www.adrk.de/" rel="nofollow">http://www.ADRK.de</a></p>
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Welcher Hund passt zu mir? Der Rottweiler<br />
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		<title>So bringen Sie Ihren Hund gesund und munter durch den Winter</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2013 19:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Häußler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Hundefreunde, die meisten Hunde lieben es, im Schnee zu spielen und zu toben. Dennoch gibt es in der Winterzeit ein paar Dinge zu beachten, damit unsere Hunde vor Streusalz, Splitt  und der klirrenden Kälte geschützt sind. Doch erst habe ich ein kleines Video für euch, das zeigt, wie viel Spaß Hund und Halter im [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3></h3>
<h3></h3>
<h3><img class="alignleft size-full wp-image-1455" alt="Tanja und Kelly im Schnee" src="http://tanjas-hundeblog.info/wp-content/uploads/2013/02/Kelly-im-Schnee1-e1365789503498.jpg" width="300" height="290" />Liebe Hundefreunde,</h3>
<p>die meisten Hunde lieben es, im Schnee zu spielen und zu toben. Dennoch gibt es in der Winterzeit ein paar Dinge zu beachten, damit unsere Hunde vor Streusalz, Splitt  und der klirrenden Kälte geschützt sind.</p>
<p>Doch erst habe ich ein kleines Video für euch, das zeigt, wie viel Spaß Hund und Halter im Schnee haben können und nebenbei noch mentale Beschäftigung für den Hund stattfindet.<span id="more-1442"></span></p>
<p><iframe style="font-size: 13px; line-height: 19px;" src="http://www.youtube.com/embed/G9jRfJF3SNY" height="324" width="576" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="color: #ff6600;"><b>Sind Streusalz und Rollsplit gefährlich?</b></span></h3>
<p>Prinzipiell gilt:</p>
<p>Achten Sie möglichst darauf, dass sie nur Wege benutzen,  die nicht gesalzen oder mit Rollsplitt gestreut sind. Ist das nicht möglich,  kann man die Pfoten auch durch Hundeschuhe schützen, welche die empfindlichen Pfoten zusätzlich vor Kälte bewahren.</p>
<p>Ansonsten sollte man nach jedem Spaziergang die Pfoten mit reichlich lauwarmem Wasser reinigen, um Streusalz und  Rollsplitt zu entfernen. Tun Sie es nicht, wird der Hund seine Pfoten durch Lecken selber säubern und das Streusalz dadurch aufnehmen.</p>
<p>Halten Sie sich mit einem kleinen, alten oder kranken Hund nicht zu lange oder am besten gar nicht im tiefen Schnee auf. Für kleine Hunde ist es sehr anstrengend, sich lange im tiefen Schnee zu bewegen und der Körper kühlt viel schneller aus.</p>
<p>Manchmal bilden sich auch Eisklumpen im Bauchbereich, was zusätzlich auskühlt.</p>
<p>Auch alte oder kranke Hunde sollten sich nicht zu lange im tiefen Schnee bewegen, vor allem nicht bei Gelenkproblemen.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;"><b>Brauchen Hundepfoten im Winter besondere Pflege?</b></span></h3>
<p>Im Winter sollten die empfindlichen Hundepfoten mit Melkfett, Hirschtalg oder Vaseline eingerieben werden, damit die Ballen schön geschmeidig bleiben und sich keine Risse durch Austrocknen bilden, denn das Streusalz trocknet die Pfoten aus.</p>
<p>Aber auch Schnee, Matsch und die Kälte belasten die Pfoten noch zusätzlich.</p>
<p>Ich creme die Pfoten meiner Hunde zur jeder Jahreszeit ein, so bleiben sie immer schön geschmeidig und werden nicht trocken und rissig. Wenn die Pfoten trocken oder rissig sind, können außerdem Krankheitserreger in die empfindlichen Pfoten eindringen und sich entzünden.</p>
<p>Vor allem ältere Hunde, die schon einige Kilometer auf ihren Pfoten zurückgelegt haben, genießen das besonders. Ich creme die Pfoten meiner Hunde  immer abends vor dem zu Bett gehen ein, denn dann schlafen sie, so kann das Fett über Nacht schön einziehen.</p>
<p>Wenn Sie ihren Hund erst kurz vor der Gassi-Runde eincremen, sollten sie darauf achten, dass ihr Hund nach dem Einreiben nicht auf einem glatten Boden ausrutscht.</p>
<p><em><b>Haben Sie einen glatten Boden in Ihrem Haus? </b></em></p>
<p>Legen Sie immer rutschfeste Läufer auf dem Boden aus. Wenn ein Hund auf einem glatten Boden ausrutscht, kann das vor allem bei alten Hunden zu schweren Verletzungen führen.</p>
<p>Auch bei Treppen ist es aus demselben Grund sinnvoll, die Stufen mit Teppichboden zu versehen.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;"><b>Wieso humpelt mein Hund im Winter so oft?</b></span></h3>
<p>Wenn Ihr Hund zu humpeln anfängt, haben sich oft Eisklumpen zwischen den Zehen gebildet, die reiben und somit schmerzen. Am besten sie entfernen die  Verklumpungen mit der Hand.  Gelingt ihnen das nicht, gehen sie sofort nach Hause und entfernen diese durch lauwarmes Wasser. Bei Hunden, die damit offensichtlich ein Problem haben, können auch Hundeschuhe eine Abhilfe schaffen.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;"><b>Vorsicht Glatteis!</b></span></h3>
<p>Ihr Hund kann auf Glatteis ausrutschen und sich verletzen. Das können Zerrungen sein, Krallenverletzungen (Kralle kann splittern beim Versuch des Hundes sich aufzufangen)oder- noch schlimmer- Knochenbrüche.</p>
<p>Achten sie deshalb bei Glatteis darauf, dass sie möglichst nicht auf einem geteerten Weg laufen, sondern im Gras.  Natürlich sollten Sie auch auf Apportier- und Rennspiele auf einem vereisten Weg verzichten, damit sich Ihr Hund vor lauter Übermut nicht verletzt.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;"><b>Darf mein Hund Schnee fressen?</b></span></h3>
<p>Die meisten Hunde lieben es zwar, Schnee zu fressen, doch tut ihnen das nicht unbedingt gut.</p>
<p>Im Schnee können Schadstoffe aus der Luft, Streusalz oder Splitt enthalten  sein, was zu Durchfall führen kann. Wenn ein Hund Schnee gefressen hat, kühlt der Körper schneller aus und er muss öfters pinkeln.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;"><b>Braucht ein Hund einen Hundemantel?</b></span></h3>
<p>Hunde, die nur wenig oder keine  Unterwolle  besitzen oder die ursprünglich aus wärmeren Regionen stammen, wie z.B. sämtliche Windhunderassen, frieren schneller.</p>
<p>Ebenso frieren  niederläufige Hunde,  wie z.B.  Jack- Russell- Terrier schneller, da sie der Bodenkälte durch ihre niedrigen Läufe  stärker ausgesetzt sind.</p>
<p>Auch alte oder kranke Hunde vertragen die Kälte nicht mehr so gut. Oft haben alte Hunde Gelenkschmerzen oder ein nicht ganz so dichtes Fell an manchen Hautpartien, die dann der Witterung gegenüber völlig ungeschützt sind.</p>
<p>In allen diesen Fällen ist ein wärmender, wind- und wasserabweisender Mantel im Winter auch für Hunde durchaus sinnvoll. Ich schütze meinen Jack- Russell- Terrier bei schlechtem Wetter und stehe auch dazu, wenn ich friere ziehe ich ja auch einen Mantel an.</p>
<p>Achten Sie darauf, dass Ihr Hund, wenn er kälteempfindlich ist, immer in Bewegung bleibt. Also nicht ein kleines Schwätzchen halten während sich ihr Hund bereits einen abzittert!</p>
<p>Das kann schnell zu einer Unterkühlung und zu einer schmerzhaften Blasenentzündung führen- die erkennen Sie unter anderem, dass Ihr Hund Blut pinkelt. Das ist weder für den Hund noch für dessen Halter eine schöne Erfahrung und kann mit einem Mantel vermieden werden.</p>
<p>Wenn Ihr Hund vor Kälte zittert und auch Bewegung nichts mehr nutzt, gehen Sie bitte schnell mit ihm nach Hause.<b></b></p>
<h3><span style="color: #ff6600;"><b>Wie lang sollten die Gassirunden im Winter sein?</b></span></h3>
<p>Bei Hunden, die generell kälteempfindlich sind, alt sind oder Gelenkprobleme haben, ist es besser, die Gassirunden im Winter zu verkürzen. Besser ist es jetzt, öfters und dafür kürzer zu gehen.</p>
<p>Wenn Ihr Hund nach dem Spaziergang nass ist, sollten Sie ihn mit einem trockenen und sauberen Handtuch abtrocknen!</p>
<p>So kann das Fell schneller trocknen und ihrem Vierbeiner wird es schneller wieder mollig warm.</p>
<p>Bei langhaarigen Hunderassen mit dichter Unterwolle hat das Abtrocknen zusätzlich noch den Vorteil, dass die Hunde schneller trocken sind und deshalb nicht so lange riechen.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;"><b>Wie schütze ich meinen Hund bei Nacht?</b></span></h3>
<p>Im Winter sind die Tage kürzer, ich versuche zwar immer, meine Hunde vor Einbruch der Dunkelheit noch einmal frei laufen zu lassen- was aber nicht immer klappt. Außerdem steht noch die letzte Gassirunde kurz vor dem zu Bett gehen an- und da ist es immer stockdunkel.</p>
<p>Dann lege ich meinen Hunden ein Leuchthalsband an-  so sehe nicht nur ich, wo sich mein Hund befindet und was er gerade tut, sondern er wird auch von Passanten, Radfahrern und Autofahrern besser gesehen und ist dadurch geschützt.</p>
<p>Ich hoffe, ich konnte mit meinen Tipps weiterhelfen und Sie und Ihr(-e) Vierbeiner kommen gesund und munter durch die kalte Jahreszeit.</p>
<p>Herzliche Grüße</p>
<p>Eure Tanja<br />
<a href="https://plus.google.com/108146539285337607124" rel="author">Tanja Häußler</a></p>
<p><strong>©</strong> Tanja Häußler-<a title="Tanjas Hundeblog" href="http://tanjas-hundeblog.info/" target="_blank"> www.tanjas-hundeblog.info</a></p>
<p>Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würde ich mich sehr über 5 Sterne von Ihnen freuen:<br />
So bringen Sie Ihren Hund gesund und munter durch den Winter<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Welcher Hund passt zu mir? Die französische Bulldogge</title>
		<link>http://tanjas-hundeblog.info/welcher-hund-passt-zu-mir-die-franzosische-bulldogge/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Feb 2013 19:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Häußler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hunderassen]]></category>
		<category><![CDATA[beliebte Hunderassen]]></category>
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		<description><![CDATA[Liebe Hundefreunde, die französische Bulldogge gehört  zu den beliebtesten kleinen Hunderassen. Ob sie auch zu Ihnen passt, wissen Sie nach diesem Gastartikel mit Sicherheit.Vielen Dank an Tobias Schmelter für den tollen Beitrag! Viel Spaß beim Lesen! Die französische Bulldogge Herkunft: Frankreich Schulterhöhe: 25 bis 34 cm Gewicht:  10 bis 13 kg Fell: kurz Farbe: rehbraun, schwarzgestrohmt, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2></h2>
<h2><img class="alignleft size-full wp-image-1420" alt="Französische Bulldogge" src="http://tanjas-hundeblog.info/wp-content/uploads/2013/02/Französische-Bulldogge-Wiki-e1365788178418.jpg" width="299" height="224" /></h2>
<h2>Liebe Hundefreunde,</h2>
<p>die französische Bulldogge gehört  zu den beliebtesten kleinen Hunderassen. Ob sie auch zu Ihnen passt, wissen Sie nach diesem Gastartikel mit Sicherheit.Vielen Dank an <a title="Französische Bulldogge kaufen" href="http://www.markt.de/Tiere/Hunde/Rassehunde/Franz%EF%BF%BDsische+Bulldogge/categoryId,1202014400/suche.htm" target="_blank">Tobias Schmelter</a> für den tollen Beitrag! Viel Spaß beim Lesen!<span id="more-1419"></span></p>
<h2><strong><span style="color: #ff6600;">Die französische Bulldogge</span></strong></h2>
<div>
<p><strong>Herkunft:</strong> Frankreich</p>
<p><strong>Schulterhöhe:</strong> 25 bis 34 cm</p>
<p><strong>Gewicht:  </strong>10 bis 13 kg<strong></strong></p>
<p><strong>Fell: </strong>kurz</p>
<p><strong>Farbe: </strong>rehbraun, schwarzgestrohmt, oft mit weißem Brustfleck</p>
<p><strong>Lebenserwartung:</strong> 12-14 Jahre</p>
<p><strong>FCI- Rassegruppe:</strong> Nr. 101, Gruppe 9, Sektion 11</p>
<p>Auf der Suche nach der idealen Hunderasse für den eigenen Familienhund, gibt es gerade im Internet viele Quellen, die den neuen Hausgenossen bestens beschreiben können und so kann vermieden werden, dass man sich ein Tier kauft, dass überhaupt nicht in die eigene Lebensplanung passt. Betrachtet man die modernen Hunderassen, dann fällt vor allem die französische Bulldogge als eine der immer beliebteren Rassen ins Auge. Die Züchter sind heutzutage im <a title="Internationaler Club für französische Bulldoggen" href="http://www.ikfb.de/start.html" target="_blank">Internationalen Klub für Französische Bulldoggen e.V.</a> organisiert und haben, den Trend zum kleinen Hund beachtend, vor allem eine Rasse herangezogen die nicht als gefährlich eingestuft werden kann.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Die französische Bulldogge &#8211; ein Hausfreund mit Charakter</span></h3>
<p>Wie schon die Bezeichnung der Rasse ausdrückt kommt diese Bulldogge ursprünglich aus Frankreich und überzeugt durch viele schöne Farbtöne und Farbkombinationen. Bei einer Widerristhöhe von 25 bis 34 cm und einem Gewicht von 10 bis 13 kg ist die französische Bulldogge auch eine Hunderasse, die für Familien mit kleinen Kindern optimal geeignet ist. Bei einer Alterserwartung von 11 bis 12 Jahren ist dieser Hund ein sehr liebebedürftiger Hund, der viel Zuneigung braucht und bei fehlender Liebe auch unter Depressionen leiden kann.</p>
<p>Wird der Züchter auch immer wieder auf besondere Farbgebungen des Fells achten, so sind doch gerade besonders die nicht so erwünschten schwarzen Exemplare dieser Rasse bei Familien sehr beliebt, vor allem auch weil sie günstiger zu erwerben sind, als die vom Züchter so erhofften Farbgebungen.</p>
<p>Schaut man sich die französische Bulldogge genauer an, dann fällt der winzige Schwanzansatz auf und die großen hochstehenden Fledermausohren, die das Tier aber auch knicken und wunderbar drehen kann. Das Fell ist extrem kurz und kann vor allem unter dem Bauch so gering vertreten sein, dass es notwendig ist in kalten Jahreszeiten das Tier mit passender Kleidung zu schützen. Der untersetzte Körperbau lässt die französische Bulldogge wirken wie den Bodybuilder der Hundewelt.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Herkunft und Geschichte</span></h3>
<p>Wer die großen und kleinen Doggenarten im Frankreich des Mittelalters schon mal gesehen hat, der wird erkennen, dass die moderne französische Bulldogge aus vielen Kreuzungen entstanden ist. So begann der Triumphzug dieser  Rasse in den Arbeitervierteln von Paris in den Jahren 1880 und hier waren die Herrchen und Frauchen Metzger und Kutscher, aber auch die Kurtisanen von Paris, die sich über einen guten Schutz bei unangenehmen Freiern freuen konnten.</p>
<p>So entstand in diesen Jahren auch der erste Rasseverein und was als Schutz- und Arbeitsrasse begann, hat sich im Laufe der Jahrzehnte auch vielfach zu einem Hund entwickelt, der in der High Society einen wahren Siegeszug hinter sich hat.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Das Aussehen &#8211; Charakter ins Gesicht geschrieben</span></h3>
<p>Sieht man der französischen Bulldogge ins Gesicht, dann fallen vor allem die Nase und die markanten Augen ins Gewicht, wobei die Nase sehr flach ist und die Augen ungewöhnlich weit auseinander stehen. Das Gesicht ist generell eher viereckig und auch die besondere Größe und Schönheit der Augen fällt besonders auf. Aufgrund der markanten Nase sollte sich jeder Hundehalter nicht darüber beschweren, wenn er nachts einen Hausgenossen hat, der sich vor allem auch durch lautes Schnarchen hervortut.</p>
<p>Durch seine kurzen Beine ist die französische Bulldogge nicht in der Lage Treppen zu steigen oder auf die Couch zu springen, wobei man hier aber generelle Aussagen über jedes Tier vermeiden sollte, denn es gibt auch <a title="Französische Bulldogge kaufen" href="http://www.markt.de/Tiere/Hunde/Rassehunde/Franz%C3%B6sische+Bulldogge/categoryId,1202014400/suche.htm" target="_blank">französische Bulldoggen</a>, die dies alles ohne Probleme schaffen können.</p>
<p>Die französische Bulldogge fällt vielleicht nicht durch übertriebene Sportlichkeit auf, aber einmal am Tag kann es passieren, dass man hier einen Hund hat, der mit olympischer Geschwindigkeit durch die Wohnung laufen wird.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Wesen</span></h3>
<p>Wer die ersten Monate dieses Hundes gelassen überstehen möchte, der wird starke Nerven brauchen, denn ob man alte Schuhe, Möbel oder spezielles Hundespielzeug hat, dieser Hund wird alles gerne anbeißen. Selbst leichte Beißattacken aufs neue Herrchen muss man jetzt überstehen, was aber ab dem 8. bis 9. Monat schnell vergessen ist und ab dieser Zeit kann man sich über einen treuen, liebevollen Hund freuen.</p>
<p>Auch wenn die Bulldogge gerne seine Schlafzeiten einhält, so möchte er diese doch im Kontakt mit Herrchen und Frauchen erleben. Generell sollte man die französische Bulldogge immer in alle Aktivitäten einbeziehen, denn diese Hund ist liebebedürftig und kein Hund der seine Tage alleine in der Wohnung verbringen möchte. Die französische Bulldogge, eine moderne Hunderasse die durch ihren liebenswürdigen Charakter immer wieder auffällt und deshalb immer häufiger gekauft wird.</p>
<p>Herzliche Grüße</p>
<p>Eure Tanja</p>
<p><a href="https://plus.google.com/108146539285337607124" rel="author">Tanja Häußler</a></p>
<p><strong>©</strong> Tanja Häußler-<a title="Tanjas Hundeblog" href="http://tanjas-hundeblog.info/" target="_blank"> www.tanjas-hundeblog.info</a></p>
<p>Bildquelle: <a title="Foto französische Bulldogge" href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cartier_Par_Esquisse.jpg" target="_blank">Wikipedia</a></p>
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&#8220;Welcher Hund passt zu mir?- die französische Bulldogge&#8221;<br />
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<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hund und Kind- was Sie unbedingt beachten sollten</title>
		<link>http://tanjas-hundeblog.info/hund-und-kind-was-sie-unbedingt-beachten-sollten/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Feb 2013 18:03:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Häußler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category>
		<category><![CDATA[beschäftigung für hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Hund und Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde und Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[hundeerziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hundehaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Jack Russell Terrier]]></category>
		<category><![CDATA[Kind und Hund]]></category>
		<category><![CDATA[kinderlieber Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele für Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele für Kind und Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Suchspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Hundefreunde, Kinder wünschen sich oft Hunde zum Kuscheln und Spielen. Bevor Sie sich jedoch einen Hund für Ihr Kind als Spielgefährte zulegen, sollten Sie die folgenden Punkte beachten: Was Sie unbedingt beachten müssen bevor Sie sich einen Hund anschaffen und ein Kind im Haus ist! Ein Hund ist kein Spielzeug und er muß genauso [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3></h3>
<h3><img class="alignleft size-full wp-image-1409" alt="Kind und Hund beim Training" src="http://tanjas-hundeblog.info/wp-content/uploads/2013/02/Whisky-und-Noemie-03.10.2012-017-e1365788632900.jpg" width="300" height="400" /></h3>
<h3>Liebe Hundefreunde,</h3>
<p>Kinder wünschen sich oft Hunde zum Kuscheln und Spielen. Bevor Sie sich jedoch einen Hund für Ihr Kind als Spielgefährte zulegen, sollten Sie die folgenden Punkte beachten:<span id="more-1054"></span></p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Was Sie unbedingt beachten müssen bevor Sie sich einen Hund anschaffen und ein Kind im Haus ist!</span></h3>
<p>Ein Hund ist kein Spielzeug und er muß genauso erzogen werden wie ein Kind. Die Eltern sind für den Hund  verantwortlich und nicht das Kind. Ein Hund kostet Geld und das sind nicht nur die Anschaffungskosten und die Futterkosten, hinzu kommen Tierarztkosten, Steuer, sowie eine Haftpflichversicherung.  Man muss Zeit aufwenden für die täglichen Spaziergänge (2 bis 3 Stunden), sowie für die Erziehung des Hundes.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/5DCpuvL3rOE" height="350" width="625" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<h3><strong> <span style="color: #ff6600;">Was mache ich mit dem Hund wenn ich in den Urlaub fahre?</span></strong></h3>
<p>Viele Hunde werden in der Urlaubszeit ausgesetzt oder landen im Tierheim, weil sie unüberlegt gekauft wurden.  Man muß sich darüber im Klaren sein, was man mit dem Hund macht, wenn man in den Urlaub geht. Nimmt man ihn mit oder gibt man in eine Hundepension- was mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.</p>
<p>Wenn man den Hund mitnehmen möchte, was der Hund wirklich liebt, ist es meist nicht ganz so leicht eine Ferienwohnung oder ein Hotel zu finden, wo Hunde willkommen sind. Möchte man in den Urlaub fliegen, wird es noch schwieriger, seinen Hund mitzunehmen. Ein kleiner Hund darf ins Handgepäck, eine großer allerdings nicht, er muß in den Frachtraum. Und alles ist mit zusätzlichen Kosten verbunden.</p>
<h3><strong><span style="color: #ff6600;">Wer ist für den Hund verantwortlich?</span></strong></h3>
<p>In erster Linie sind immer die Eltern und nicht das Kind für den Hund verantwortlich, das muß Ihnen klar sein!</p>
<h3><strong><span style="color: #ff6600;">Möchte nur das Kind oder die ganze Familie einen Hund?</span></strong></h3>
<p>Man sollte sich keinen Hund anschaffen, nur um den Kind einen Gefallen zu tun! Die Anschaffung eines Hundes ist eine Entscheidung, die einen jahrelang begleitet und dementsprechend gut überlegt sein muss. Ein Hund ist kein Spielzeug, sondern ein zusätzliches Familienmitglied!</p>
<h3><span style="color: #ff6600;"><strong>Wie wichtig ist es, die &#8220;Hundesprache&#8221; zu verstehen?</strong></span></h3>
<p>Die Eltern sollten unbedingt die Hundesprache verstehen, um im Notfall auch eingreifen zu können. Sie sollten sehen wenn sich der Hund unwohl fühlt, weil das Kind den Hund bedrängt. Hunde beißen normalerweise nicht ohne Vorankündingung, das kann ein Knurren oder Schnappen in die Luft sein.</p>
<p>Spätestens dann sollten Sie reagieren, aber besser noch vorher. Deshalb sollte man auch Kinder nie unbeaufsichtigt mit dem Hund alleine lassen. Sie müssen als Vater oder Mutter<strong> immer</strong> vor Ort sein- beim Spielen und auch beim Schmusen!</p>
<h3><strong><span style="color: #ff6600;">Kinder sind für Hunde komische kleine Wesen!</span></strong></h3>
<p>Für den Hund sind Kinder hektisch und zeigen häufig unkontrollierte Bewegungen, schreien herum, heulen, stampfen und sind oft auch noch grob zu ihnen. Und das sind nun mal alles Dinge, die ein Hund nicht mag. Deshalb ist es enorm wichtig, dass man den Kindern zeigt, wie sie mit einem Hund umzugehen haben und ihnen dieses auch erklärt.</p>
<p>Wenn man den Hund an das Kind gewöhnt und es ganz klare Regeln gibt, kann man fast jede Hunderasse wählen. In erster Linie kommt es aber nicht auf die Rasse, sondern auf den Charakter des Hundes an. Einen Hund der sich nicht gerne unterordnet, würde ich nicht wählen, sondern eher einen sanftmütigen, ausgeglichenen und ruhigen Hund.</p>
<p>Sollte man so etwas nicht selbst erkennen, bitte den Züchter vor dem Kauf nach dem Charakter des Hundes fragen.</p>
<h3><strong><span style="color: #ff6600;">Gedanken zur Rangordnung</span></strong></h3>
<p>Es muss Ihnen klar sein, dass Sie der Rudelführer sind und dürfen nicht das Kind in der Rangordnung über den Hund stellen. Kind und Hund müssen Ihren Anweisungen folgen.</p>
<p><strong>Sie sind verantwortlich! Sie regeln!</strong> Denn Hunde sind nicht dumm, sie merken schnell, dass ein Kind weder körperlich noch intellektuell diese Rolle erfüllen kann. Dies bedeutet, der Hund wird zu gegebener Zeit versuchen, sich gegen ein Kind durchzusetzen.</p>
<p>Hund und Kind müssen sich respektieren und dürfen sich nicht gegenseitig als Spielzeug betrachten. Als Eltern müssen Sie der Vermittler zwischen Hund und Kind sein. Denn der  Hund versteht das Kind nicht, das Kind versteht den Hund nicht. Sie vermitteln! Dann wird Ihre Familie zu einem tollen Rudel, welches viel Spaß miteinander haben wird.</p>
<h3><strong><span style="color: #ff6600;">Was bedeutet es für die Entwicklung des Kindes, wenn ein Hund im Haus ist?</span></strong></h3>
<p>Hunde können die Entwicklung des Kindes positiv beeinflussen. Kinder lernen früh, Verantwortung zu übernehmen und haben einen treuen Freund an ihrer Seite, dem sie alles erzählen können, auch die intimsten Geheimnisse. Sie haben das Gefühl, verstanden zu werden und nicht mehr alleine zu sein, denn Kinder fühlen sich oft einsam.</p>
<p>Sie haben jemanden an ihrer Seite, der sie in der Dunkelheit beschützt vor der sie oft Angst haben. Für Kinder, die sehr verschlossen sind, ist der Hund eine gute Möglichkeit, Kontakt zu anderen Kindern zu bekommen.</p>
<p>Denn die anderen Kinder werden Fragen über den Hund stellen und so entsteht vielleicht sogar eine Freundschaft.  Kinder lernen ein Tier zu respektieren und lernen dabei auch noch mit der Geburt bzw. mit dem Tod umzugehen. Außerdem lernen die Kinder, dass ein Tier ein Lebewesen ist, welches auch Schmerz und Glück empfindet- und ihnen das auch zeigt.</p>
<h3><strong><span style="color: #ff6600;">Was gibt es für Eltern zu beachten?</span></strong></h3>
<p>Sie stellen die Regeln auf, an die sich alle halten müssen (Hausordnung)!</p>
<p>Das kann zum Beispiel sein: Der Hund darf nicht gefüttert werden von den Kindern, da zum Beispiel Süßigkeiten nicht gut für den Hund sind und noch viele Dinge mehr, wie z.B. Salziges usw.</p>
<p>Außerdem wird sonst der Hund auch Situationen ausnützen. Wenn zum Beispiel ein Kind eine Brezel in Augenhöhe des Hundes isst und dieser es als eine Einladung empfindet, sich diese Brezel zu nehmen&#8230;</p>
<ul>
<li>Der Hund darf nicht vom Tisch gefüttert werden, da er sonst ständig bettelt. Der Hund hat am Tisch während den Mahlzeiten nichts verloren, er liegt auf seinem Platz. Kinder lassen sonst gerne mal etwas unter den Tisch fallen, was dazu führt, dass der Hund sich ständig selbst bedient. Oder sogar anfängt, sein Futter zu verteidigen.</li>
<li>Kinder nie alleine mit dem Hund lassen!</li>
<li>Kinder <strong>nie alleine</strong> mit dem Hund spazieren gehen lassen, auch nicht, wenn es &#8220;nur&#8221; ein kleiner Hund ist! Der kleine Hund könnte von einem großen Hund angegriffen werden und das Kind weiß nicht, wie es in solch einer Situation reagieren soll. Schlimmstenfalls will es seinem Hund helfen und wird gebissen oder muss erleben, wie der eigene Hund verletzt wird. Wie soll ein Kind mit so einer Situation umgehen?</li>
<li>Zeigen Sie dem Hund, dass man mit Kindern viel Spass haben kann!  Da bieten sich zum Beispiel gemeinsame Suchspiele mit Hund und Kind, gemeinsames Rennen, Ball spielen etc. an.</li>
<li>Die Eltern sollten den Kindern die wichtigsten Grundkommandos Sitz, Platz, Bleib und Aus beibringen. Selbstverständlich muss der Hund bereits diese Kommandos auch kennen.</li>
</ul>
<h3></h3>
<h3><img alt="Whisky und Noemie 03.10.2012 017" src="http://tanjas-hundeblog.info/wp-content/uploads/2013/02/Whisky-und-Noemie-03.10.2012-017-225x300.jpg" /></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff6600;">Was müssen die Kinder beachten?</span></strong></h3>
<ul>
<li>Der Hund darf nicht gequält werden, das bedeutet, es wird nicht am Schwanz oder an den Ohren gezogen.</li>
<li>Den Hund nicht entgegen der Fellrichtung streicheln.</li>
<li>Den Hund nicht streicheln, während er frisst, er könnte sein Futter verteidigen und nach dem Kind schnappen.</li>
<li>Den Hund nicht stören, wenn er auf seinen Platz liegt. Das ist seine Rückzugsmöglichkeit, da darf ihn niemand stören.</li>
<li>Den Hund nicht wecken, wenn er schläft. Genauso wie Menschen möchten auch Hunde nicht aus dem Schlaf gerissen werden.</li>
<li>Den Hund nicht bedrängen, wenn er nicht mehr gestreichelt oder gekuschelt werden möchte.</li>
<li>Wenn Hunde raufen sollten Kinder niemals dazwischen gehen, sie könnten dabei verletzt werden.</li>
<li>Der Hund muss liebevoll und konsequent erzogen werden.</li>
</ul>
<p>Erst wenn diese klaren Regeln verstanden sind und sich Kind und Hund verlässlich an diese Regeln halten, kann mit dem gemeinsamen Spiel begonnen werden. Das richtige Spielen sollte der Hund aber vorher schon beherrschen. Es ist die Aufgabe der Eltern, ihm dies beizubringen.</p>
<p>Es gibt verschiedene Dinge, die Sie mit dem Hund unternehmen können, wie Apportieren, Suchspiele, Rennspiele etc. Die Eltern bringen also dem Hund das richtige Spielen bei, und erst, wenn der Hund das wirklich verinnerlicht hat, können Sie Ihr Kind ins richtige Spielen mit dem Hund einweisen.</p>
<p>Allerdings sollte der Grundgehorsam bereits verlässlich sitzen bzw. Sie helfen ein bißchen nach. Ich mache das immer mit einem Handzeichen und der Hund weiß, was er tun soll. Am besten noch so, dass die Kinder es nicht merken, dann sind sie doppelt stolz auf ihre Leistung. Vor allem, wenn es nicht die eigenen sind. Bei den eigenen Kindern sollte es nach einer gewissen Zeit auch ohne Unterstützung funktionieren.</p>
<h3><strong><span style="color: #ff6600;">Geeignete Spiele für Kind und Hund</span></strong></h3>
<ul>
<li>Bringspiele / Apportieren</li>
<li>Suchspiele</li>
<li>Kunststücke machen, z. B Männle, Rolle usw.</li>
<li>Agility</li>
</ul>
<p>Was ich nicht empfehlen kann sind Zerrspiele mit Kind und Hund! Das Kind kann hinfallen und sich verletzen bzw. gewinnt der Hund eigentlich immer beim Zerrspiel, da das Kind im Normalfall, bei einem großen Hund in jedem Fall, keine Chance hat. Außerdem muss man bei Zerrspielen beachten, dass das Rückgrat des Hundes gestreckt ist- und nicht etwa der Kopf nach oben abgeknickt wird.</p>
<p>Ich mache auch Zerrspiele mit meinen Hunden, denn die lieben es. Wer ist denn nur der Stärkere, ich oder Du? Ich lasse mal die Hunde gewinnen, mal gewinne ich.</p>
<p>Ein Kind wird aber im Normalfall immer verlieren und der Hund fühlt sich überlegen. Um das zu vermeiden, erlaube ich es Kindern nicht, Zerrspiele mit meinen Hunden zu machen.</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>Ein Beispiel für ein Suchspiel:</strong></span></p>
<p>Sie geben den Hund den Befehl &#8220;Sitz&#8221;  und verstecken sein Spielzeug. Auf das Kommando &#8220;Such&#8221; rennt der Hund los und sucht sein Spielzeug und bringt es Ihnen (oder dem Kind) unverzüglich. Auf den Befehl &#8220;Gibs mir&#8221; hat der Hund das Spielzeug sofort loszulassen und Sie verstecken es erneut.</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>Bringspiel:</strong></span></p>
<p>Der Hund muss  &#8221;Sitzen&#8221;. Sie oder das Kind werfen einen Ball oder auch einen Kong, dabei sieht der Hund wo der Gegenstand hinfliegt, muß aber solange sitzen bleiben, bis sie den Befehl &#8220;Hols dir&#8221; geben. Der Hund rennt los und bring Ihnen oder dem Kind sofort das Spielzeug und läßt es auch gleich aus.</p>
<p>Hat ein Hund ein Problem damit, das Spielzeug abzugeben, sollte dieses Spiel nicht mit Kindern gespielt werden, das gilt natürlich auch für das Suchspiel.</p>
<p>Dies war nur eine kleine Auflistung von Beschäftigungen, die Sie mit Hund und Kind gemeinsam unternehmen können. Es gibt noch viele weitere Spiele, aber das würde jetzt den Rahmen sprengen. Da wird es sicherlich von mir mal einen Extra- Artikel geben.</p>
<h3><strong><span style="color: #ff6600;">Vorteile des gemeinsamen Spielens Hund und Kind</span></strong></h3>
<p>Wenn Sie Hund und Kind miteinander spielen lassen sind beide am Abend &#8220;ausgepowert&#8221; und die Beziehung und Bindung wächst stetig. Und somit steht einer glücklichen Beziehung zwischen Hund und Kind nichts mehr im Wege.</p>
<p>Unsere Hunde freuen sich immer, wenn Kinder im Haus sind, denn da wird viel gespielt und geschmust. Und das, obwohl unser Jack Russell Terrier, als er am Anfang zu uns kam, auf Erwachsene und auch auf Kinder losging.</p>
<p>Heute kommt das nicht mehr vor. Er hat gelernt, mit Kindern hat man Spaß, es ist immer was los, es wird viel geschmust und Leckerli bekommt man auch noch.</p>
<p>Wenn Sie alle die oben genannten Punkte gewissenhaft befolgen und die aufgestellten Regeln konsequent umsetzen, steht einer glücklichen Beziehung zwischen Hund und Kind nichts mehr im Wege.</p>
<p>Ergänzend möchte ich einen tollen Tipp geben: Der bekannte Hundeprofi Thomas Baumann hat ein Hundebuch extra für Kinder geschrieben.</p>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=interntanjaha-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3938534001&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" height="240" width="320" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>Herzliche Grüße</p>
<p>Eure Tanja</p>
<p><a href="https://plus.google.com/108146539285337607124" rel="author">Tanja Häußler</a></p>
<p><strong>©</strong> Tanja Häußler-<a title="Tanjas Hundeblog" href="http://tanjas-hundeblog.info/" target="_blank"> www.tanjas-hundeblog.info</a></p>
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Hund und Kind- was sie unbedingt beachten sollten<br />
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		<title>Wichtiges Hundezubehör &#8211; was unbedingt anzuschaffen ist</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2013 18:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Häußler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hundezubehör]]></category>
		<category><![CDATA[beschäftigung für hunde]]></category>
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		<category><![CDATA[Halsband]]></category>
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		<description><![CDATA[Liebe Hundefreunde, Hundezubehör gibt es wie Sand am Meer. Da verliert man vor allem als Neuling in Sachen Hund schon mal den Überblick. Vera Scheuering sagt Ihnen in meinem heutigen Gastartikel, was am Anfang wirklich wichtig ist. Viel Spaß beim Lesen! Wichtiges Hundezubehör &#8211; was unbedingt anzuschaffen ist Der neue Hausgenosse ist endlich da und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2></h2>
<div id="attachment_1383" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><img class="size-full wp-image-1383" alt="Kelly in ihrem Hundekorb" src="http://tanjas-hundeblog.info/wp-content/uploads/2013/01/Kelly-im-Korb1.jpg" width="244" height="280" /><p class="wp-caption-text">Kelly in ihrem Hundekorb</div>
<h2>Liebe Hundefreunde,</h2>
<p>Hundezubehör gibt es wie Sand am Meer. Da verliert man vor allem als Neuling in Sachen Hund schon mal den Überblick. Vera Scheuering sagt Ihnen in meinem heutigen Gastartikel, was am Anfang wirklich wichtig ist. Viel Spaß beim Lesen!<span id="more-1382"></span></p>
<h3></h3>
<h3><span style="color: #ff6600;">Wichtiges Hundezubehör &#8211; was unbedingt anzuschaffen ist </span></h3>
<p>Der neue Hausgenosse ist endlich da und soll gebührend empfangen werden. Um das zu gewährleisten, muss das <a title="Puppy und Prince" href="http://www.puppyundprince.de/" target="_blank">richtige Hundezubehör</a> vorhanden sein. Schließlich soll sich der Hund in seiner neuen Familie wohl fühlen. Doch welches Equipment ist unbedingt anzuschaffen und welches ist eher überflüssig oder kann noch warten? Mit dem richtigen Hundezubehör wird die Gewöhnung aneinander von Anfang an erleichtert.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Hundekorb und Leine für die Erstausstattung</span></h3>
<p>Ein<em><strong> H</strong><strong>undekorb</strong> </em>als Rückzugsort und zum Schlafen ist wichtig, damit der Hund einen festen sicheren Platz in seinem neuen Zuhause hat. Der Korb sollte nicht zu klein sein ihr Hund sollte sich darin gut ausstrecken können. Der Korb sollte gut zu reinigen sein.  Zusätzlich  sollten sie den Korb mit einem Hundekissen oder auch einer Decke ausstatten, damit ihr Hund bequem liegt und es vom Boden aus nicht zu kalt wird.</p>
<p>Viele Hunde lieben es auch wenn der Korb eine Rand hat, auf den sie ihren Kopf ablegen können. Der Hundekorb sollte an einem zugfreien Platz stehen und am besten an einem Ort, wo ihr Hund am Geschehen teilnimmt, also nicht im Flur.</p>
<p><em><strong>Leine und Halsband</strong></em> gehören in jedem Fall zum Hundezubehör. Auch wenn es unserer Freiheitsliebe widersprechen mag: Frühe Gewöhnung schon ab dem Welpenalter ist unumgänglich, damit der Hund später gut leinenführig wird. Verwenden sie am Anfang eine dünne Nylonleine, die nicht zu schwer ist. Wird ihr Welpe größer, passen sie die Leine an sein Körpergewicht an.</p>
<p>Ob alternativ ein <em><strong>Brustgeschirr</strong></em> angeschafft wird, hängt von der Hunderasse und der persönlichen Einstellung des Besitzers ab. Eher umstritten ist die Flexi-Leine, an deren Anschaffung sich die Geister scheiden. Hat sich der Hund erst einmal an die Flexi gewöhnt, wird er kaum mehr leinenführig mit einer &#8220;normalen&#8221; Leine sein.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Bürste und Shampoo für die Pflege</span></h3>
<p>Die meisten Hunde sollten regelmäßig gebürstet werden, um lose Haare zu entfernen und den regelmäßigen Fellwechsel zu unterstützten. Zur Fellwechselzeit im Frühjahr und Herbst sollte häufiger gebürstet werden. <strong><em>Hundeshampoo</em></strong> soll nur eingesetzt werden, wenn es unbedingt erforderlich ist, um den natürlichen Schutzfilm der Haut durch zu häufiges Waschen mit Hundeshampoo nicht zu beschädigen.</p>
<p>Keinesfalls sollte der Hund mit Shampoo für den Menschen gewaschen werden, da seine Haut einen anderen PH-Wert hat und die Duftstoffe nicht hundetypisch sind.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Tipps für Hundenahrung und Leckerli</span></h3>
<p><em><strong>Fressnäpfe</strong> </em>gehören selbstverständlich zum Hundezubehör, jeweils separat für Futter und Wasser.</p>
<p>Der Napf sollte nach jeder Mahlzeit gereinigt werden und das Wasser sollte täglich frisch aufgefüllt werden, nachdem man den Wassernapf gereinigt hat.</p>
<p><em><strong>Hundenahrung</strong> </em>sollte auf Empfehlung des Züchters angeschafft werden, auch der Tierarzt oder die Hundeschule geben hier Tipps und Ratschläge. Hunde- Leckerli für das in der Hundeerziehung so wichtige Belohnen gibt es im Fachhandel ebenso wie spezielle Welpennahrung.</p>
<p><strong><em>Kauknochen</em></strong> dienen nicht nur der Zahnpflege, sondern sind gleichzeitig ein prima Hundespielzeug. Es gibt zwar Hundezahnbürsten, aber die Anschaffung ist nicht zwingend notwendig.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Hundespielzeug</span></h3>
<p>Beim <em><strong>Hundespielzeug</strong></em> bietet der Fachhandel eine Riesenauswahl, wobei nicht unbedingt alles angeschafft werden muss. Hier ist darauf zu achten, dass das Spielzeug nicht zu klein ist und vom Hund verschluckt werden kann.</p>
<p>Hundekauknochen sind vor allem dann wichtig, wenn der Hund alleine ist und sich nicht aus Langeweile an häuslichen Gegenständen oder den berühmten Pantoffeln vergreifen soll.</p>
<p>Ganz verzichten sollten Hundebesitzer in den ersten Lebensmonaten ihres Hundes auf Quietschspielzeug als Hundezubehör: Es könnte sonst passieren, dass der Hund beim Raufen und Tollen mit Artgenossen und Menschen nicht rechtzeitig den Biss lockert, wenn der &#8220;Gegner&#8221; aufjault oder quietscht.</p>
<p>Ein Tipp zuletzt: Eine <em><strong>Hunde- Haftpflichtversicherung</strong></em> sollte in jedem Fall abgeschlossen werden, am besten in Kombination mit einer OP-Versicherung.</p>
<p>Vielen Dank für diesen Artikel an Vera Scheuering!</p>
<p>Herzliche Grüße</p>
<p>Eure Tanja</p>
<p><a href="https://plus.google.com/108146539285337607124" rel="author">Tanja Häußler</a></p>
<p><strong>©</strong> Tanja Häußler-<a title="Tanjas Hundeblog" href="http://tanjas-hundeblog.info/" target="_blank"> www.tanjas-hundeblog.info</a></p>
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Wichtiges Hundezubehör &#8211; was unbedingt anzuschaffen ist<br />
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		<title>Flächensuche- Hundesport für Hund und Halter</title>
		<link>http://tanjas-hundeblog.info/flachensuche-hundesport-fur-hund-und-halter/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jan 2013 19:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Häußler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hundesport]]></category>
		<category><![CDATA[Hundezentrum Ulm]]></category>
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		<category><![CDATA[beschäftigung für den hund]]></category>
		<category><![CDATA[fährtensuche]]></category>
		<category><![CDATA[flächensuche]]></category>
		<category><![CDATA[großflächensuche]]></category>
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		<category><![CDATA[Hundeschule Ulm]]></category>
		<category><![CDATA[hundesport]]></category>
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		<description><![CDATA[Liebe Hundefreunde, an einem Wochenende im letzten Oktober beobachteten einige Spaziergänger und Reiter in einem Waldstück in der Nähe von Ulm Seltsames. Da rannten ständig irgendwelche Hunde mit leuchtend gelben Sicherheitswesten in der Gegend herum &#8211; anscheinend rannten sie um die Wette mit Herrchen oder Frauchen, die dabei komische Geräusche von sich gaben. Was war [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2></h2>
<h2><img class="alignleft size-full wp-image-1356" alt="Unser Lager" src="http://tanjas-hundeblog.info/wp-content/uploads/2013/01/Unser-Lager-e1365790183514.jpg" width="300" height="225" /></h2>
<h2>Liebe Hundefreunde,</h2>
<p>an einem Wochenende im letzten Oktober beobachteten einige Spaziergänger und Reiter in einem Waldstück in der Nähe von Ulm Seltsames.</p>
<p>Da rannten ständig irgendwelche Hunde mit leuchtend gelben Sicherheitswesten in der Gegend herum &#8211; anscheinend rannten sie um die Wette mit Herrchen oder Frauchen, die dabei komische Geräusche von sich gaben. Was war da nur los?</p>
<p>Die Antwort ist einfach. Das <a href="http://www.hundezentrum-ulm.com/"target="_blank" title="Hundeschule Ulm" >Hundezentrum Ulm</a> hatte wieder einmal ein echtes Highlight organisiert: Das Seminar „Großflächensuche“,  mit der renommierten Hundefachexpertin <a title="Andrea Kühne" href="http://fun-and-action-training.de/" target="_blank">Andrea Kühne</a>.</p>
<p>Dieses Seminar war bereits ein Jahr im Voraus ausgebucht,  und übertraf erneut alle Erwartungen.<span id="more-1347"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><iframe src="http://www.youtube.com/embed/FZQs5jaF_LQ" height="315" width="420" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="color: #ff6600;"><b>Aber was ist eigentlich eine Flächensuche ?</b></span></h3>
<p>Bei der Flächensuche muss das Mensch- Hund- Team in unwegsamem Gelände oder auch in großen Waldgebieten nach vermissten Personen suchen um für diese im Bedarfsfall medizinische Hilfe in die Wege zu leiten. Die Hunde werden dabei so ausgebildet, dass sie ein Gelände auf menschliche Witterung hin durchstöbern.</p>
<p>Von den Hunden müssen dabei Personen angezeigt werden, die sitzen, kauern oder liegen. Der Hund hat dabei drei Anzeigemöglichkeiten in der Fläche: <em><strong>Verbellen, Bringseln, Freiverweisen</strong></em>.</p>
<p>Beim &#8220;Verbellen&#8221; bellt der Hund so lange bei der gefundenen Person, bis sein Führer bei ihm ist;  beim &#8220;Bringseln&#8221; nimmt der Hund an der gefundenen Person ein so genanntes Bringsel auf, läuft mit diesem Bringsel im Fang zu seinem Hundeführer zurück und führt diesen zu der Person;  beim &#8220;Freiverweisen&#8221; hat der Hund kein Bringsel, sondern zeigt seinem Hundeführer mit einer  bestimmten  Verhaltensweise  an, dass er gefunden hat; z.B.  durch Anspringen seines  Hundeführers als Zeichen „ich habe gefunden“  und  anschließend  folgt das Hinführen zur gefundenen Person.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;"><b>Vorbereitung auf das spannende Seminar</b></span></h3>
<p>Bereits einen Tag vorher bereiteten wir uns auf das  Spektakel vor. Wir benötigten für  dieses  2- Tages Seminar ein Basislager, ein sogenanntes Biwak.  Ein Biwak kann ein Zelt sein oder auch ein großer Angelschirm mit Seitenwänden, in dem  das Mensch/ Hund Team vor der Witterung Schutz findet, und die notwendige Ausrüstung trocken untergebracht werden kann.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1354" alt="Das Basislager" src="http://tanjas-hundeblog.info/wp-content/uploads/2013/01/Das-Basislager-300x210.jpg" width="240" height="180" /><img class="alignleft size-medium wp-image-1356" alt="Unser Lager" src="http://tanjas-hundeblog.info/wp-content/uploads/2013/01/Unser-Lager-300x225.jpg" width="240" height="180" /></p>
<p>Unbedingt ins Gepäck mussten neben den Decken auch reichlich Handtücher um die Hunde trocken zu reiben, sowie ein extra Paar Schuhe und  Ersatzkleidung, da es an diesem Wochenende laut Wettergott in Strömen regnen sollte.  Aber einen echten &#8220;Hundler&#8221;  erschüttert ja  nichts &#8211;  unser Motto lautet: Es gib kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung!</p>
<p>Natürlich durfte auch der Proviant für Mensch und Hund nicht fehlen, dann noch die Sicherheitswesten für die Hunde und ihre Bringsel, welche  für  meine Hunde gleichzeitig auch ihr Lieblingsspielzeug sind.</p>
<p>Zwei Stühle für meinen Mann und mich und  natürlich durfte auch die Kamera nicht fehlen!</p>
<p>Nicht zu vergessen, dabei fast  das Wichtigste:  reichlich Fleischwurst für die Hunde, als Belohnung und zur Motivation für eine erfolgreiche Suche.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;"><strong>Ablauf des Seminars</strong></span></h3>
<p>Am nächsten Morgen ging es dann endlich los. Nachdem wir gefrühstückt hatten, brachten wir noch schnell die Gassirunde hinter uns. Meine beiden Hunde Kelly und Whisky waren schon total aufgeregt und konnten es gar nicht erwarten. Sie erledigten schnell ihr Geschäft und los ging es  mit vollgepacktem Auto.</p>
<p>Nachdem wir in dem uns zugewiesenen Waldstück auf einer Lichtung eine geeignete Biwakstelle gefunden hatten, bauten wir unser Zelt auf und mussten feststellen, dass wir die Heringe fürs Zelt vergessen hatten.</p>
<p>Gott sei Dank konnten unsere Nachbarn aushelfen und so hatten wir uns relativ schnell häuslich eingerichtet. Dann ging es auch schon los.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1357" alt="Alle waren gut drauf!" src="http://tanjas-hundeblog.info/wp-content/uploads/2013/01/Alle-waren-gut-drauf-300x225.jpg" width="240" height="180" /></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1378" alt="Frauengespräche mal anders" src="http://tanjas-hundeblog.info/wp-content/uploads/2013/01/Frauengespräche-mal-anders-300x225.jpg" width="240" height="180" /></p>
<p>Ich legte meiner <a title="Deutscher Schäferhund" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Sch%C3%A4ferhund" target="_blank">Schäferhündin</a> Kelly ihre Weste an und dann ging es an den Start. Ich war gespannt ob Kelly noch wusste, was sie im letzten Großflächenseminar gelernt hatte &#8211; und siehe da, sie wusste sofort wieder, was zu tun war. Ich spielte sie mit ihrem Spielzeug an und übergab das Spielzeug dann dem &#8220;Opfer&#8221;, welches dann damit davonrannte um sich zu verstecken.</p>
<p>Nachdem ich Kelly freigab, &#8220;flog&#8221; sie förmlich durch den Wald, holte sich das Bringsel vom Opfer und zeigte mir voller Begeisterung die Stelle, an dem das Opfer lag. Ich lobte sie überschwänglich und natürlich gab es auch ordentlich Fleischwurst. Was für ein toller Hund, ich war total stolz auf meine Kelly!</p>
<p>Aber auch mein <a title="Jack Russell Terrier" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jack_Russell_Terrier" target="_blank">Jack Russell Terrier</a> Whisky wollte sein Können unter Beweis stellen, allerdings ist sein bevorzugter Hundesport eher Agility. Beim letzten Seminar fand er es spannender, in Mäuselöchern zu buddeln anstatt  Menschen zu suchen&#8230;.erst als der Seminar schon fast zu Ende war, fand er es auf einmal doch ganz interessant, einen Menschen zu suchen. Natürlich nur für ein Stück Fleischwurst, die Mühe muss sich schließlich auch lohnen!</p>
<p>Ja, ja, mein Whisky ist ein kleiner Minimalist. Er will immer mit minimalem Aufwand den größtmöglichen Erfolg erzielen.</p>
<p>Aber diesmal überraschte er mich, denn auch er wusste sofort wieder, was zu tun ist. Nach der Freigabe rannte er zielsicher  voran, verschwand hinter den Bäumen in der Tiefe des Waldes um sich bereits Sekunden später, über Dornengestrüpp und Baumstümpfe, seinen Weg zurück zu suchen,  mich zu holen und zum Opfer zu führen! Er war einfach phänomenal gut! Das musste   natürlich  mit einem  etwas größeren Stück Fleischwurst belohnt werden, welches  er auch genüsslich futterte, denn ein Kostverächter  war er noch nie.</p>
<p>Wir absolvierten pro Seminartag etwa 4-5 Suchen pro Team und waren gegen Ende der zwei Tage richtig erschöpft. Erschöpft aber glücklich und zufrieden. Hatten wir doch wieder einmal mehr die Erfahrung gemacht: nichts schweißt Mensch und Hund mehr zusammen als „arbeiten im Team“.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1359" alt="Jutta Schmid´s Outdoorküche" src="http://tanjas-hundeblog.info/wp-content/uploads/2013/01/Jutta-Schmid´s-Outdoorküche-300x225.jpg" width="240" height="180" /></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1360" alt="Das Resultat- lecker!" src="http://tanjas-hundeblog.info/wp-content/uploads/2013/01/Das-Resultat-lecker-300x225.jpg" width="240" height="180" /></p>
<p>Ich habe selten ein Seminar erlebt, wo Mensch und Hund gemeinsam so viel Spaß hatten! Ich bedanke mich ganz herzlich für dieses schönes Wochenende,  welches  vom <a title="Hundeschule Ulm" href="http://www.hundezentrum-ulm.com/" target="_blank">Hundezentrum Ulm</a>  wieder perfekt organisiert und vorbereitet wurde. Und ein herzliches Danke an <a title="Andrea Kühne" href="http://fun-and-action-training.de/" target="_blank">Andrea Kühne</a> für ihr Know- how und ihre professionelle Seminarleitung.</p>
<p>Ich freue mich schon aufs nächste Mal und habe mich auch schon wieder für das Seminar  angemeldet. Dann werden in einem Waldstück bei Ulm wieder einmal seltsame Dinge vor sich gehen.</p>
<p>Hunde mit leuchtenden Sicherheitswesten, die durch den Wald brettern und Hundehalter, die komische Dinge rufend hinterherhecheln&#8230;</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><b>ACHTUNG! BITTE UNBEDINGT BEACHTEN!</b></span></p>
<p>Bitte jetzt nicht in den nächsten Wald gehen und auf eigene Faust üben! Es müssen unbedingt einige Dinge beachtet werden. So ist es natürlich erforderlich, sich mit dem Waldbesitzer und / oder dem Jagdpächter abzustimmen und so ein Seminar genehmigen zu lassen. Der Jagdpächter muss genau Bescheid wissen, wann das Seminar stattfindet.</p>
<p>Außerdem unbedingt in dem vom Jagdpächter zugeteilten Bereich bleiben. Die Hunde müssen leuchtend gelbe oder rote Sicherheitswesten tragen. So erkennen die Jäger, dass es sich um einen Hund im Einsatz handelt, und nicht um einen wildernden Hund.</p>
<p><em><span style="color: #ff0000;"><b>Freilaufende nicht gekennzeichnete Hunde</b></span></em> können von einem Jäger als wildernder Hund betrachtet werden und werden im Zweifelsfall  dann auch erschossen!</p>
<p>Grundsätzlich sollte  ein Seminar auf diesem Gebiet nur von einem Profi durchgeführt werden. Andrea Kühne ist so ein Profi. Sie unterrichtet und arbeitet bei der Flächensuche nach dem System des früheren Österreichischen Katastrophenhilfsdienstes ÖKD und nicht nach der gängigen Methode der Rettungshundestaffeln in Deutschland.</p>
<p>Herzliche Grüße</p>
<p>Eure Tanja<br />
<a href="https://plus.google.com/108146539285337607124" rel="author">Tanja Häußler</a></p>
<p><strong>©</strong> Tanja Häußler-<a title="Tanjas Hundeblog" href="http://tanjas-hundeblog.info/" target="_blank"> www.tanjas-hundeblog.info</a></p>
<p>Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würde ich mich sehr über 5 Sterne von Ihnen freuen:<br />
Flächensuche- Hundesport für Hund und Halter<br />
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		<title>Welcher Hund passt zu mir? Der Dobermann</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2012 17:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Häußler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hunderassen]]></category>
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		<category><![CDATA[beliebteste Hunderassen]]></category>
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		<description><![CDATA[Liebe Hundefreunde, die richtige Antwort auf die Frage &#8220;Welcher Hund passt zu mir?&#8221; ist von entscheidender Bedeutung für eine gut funktionierendes Mensch- Hund- Team. Leider wird dieser Thematik immer noch viel zu wenig Beachtung geschenkt. Ich möchte meinen Lesern helfen, diese Frage korrekt für sich zu beantworten. Deshalb habe ich bereits über die Grundlagen zur Beantwortung der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3></h3>
<h3><img class="alignleft size-full wp-image-1307" alt="Dobermann_Wiki" src="http://tanjas-hundeblog.info/wp-content/uploads/2012/12/Dobermann_Wiki-e1365790426827.jpg" width="300" height="219" /></h3>
<h3>Liebe Hundefreunde,</h3>
<p>die richtige Antwort auf die Frage <em><strong>&#8220;Welcher Hund passt zu mir?&#8221;</strong></em> ist von entscheidender Bedeutung für eine gut funktionierendes Mensch- Hund- Team. Leider wird dieser Thematik immer noch viel zu wenig Beachtung geschenkt.<img title="Weiterlesen …" alt="" src="http://tanjas-hundeblog.info/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" /><img title="Weiterlesen …" alt="" src="http://tanjas-hundeblog.info/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" /><span id="more-1300"></span></p>
<p>Ich möchte meinen Lesern helfen, diese Frage korrekt für sich zu beantworten. Deshalb habe ich bereits über die Grundlagen zur Beantwortung der Frage <em><strong>&#8220;Welcher Hund passt zu mir?&#8221;</strong></em> auf diesem Blog in einer <a title="Welcher Hund passt zu mir? - Teil1" href="http://tanjas-hundeblog.info/welcher-hund-passt-zu-mir-teil-1/" target="_blank">vierteiligen Reihe</a> darüber geschrieben und einen <a title="Welcher Hund passt zu mir? - Gratis- Ratgeber" href="http://welcher-hund-passt.info/" target="_blank">Gratis- Ratgeber</a> dazu verfasst.</p>
<p>Sozusagen als Fortsetzung werde ich in unregelmässigen Abständen Porträts über die wichtigsten Hunderassen veröffentlichen und kann Ihnen dadurch hoffentlich helfen, den Hund, der am besten zu Ihnen passt, zu finden.</p>
<p>Heute wollen wir uns mit dem <em><strong>Dobermann</strong></em> beschäftigen.</p>
<h2><span style="color: #ff6600;"><strong>Der Dobermann</strong></span></h2>
<p><strong>Herkunft:</strong> Deutschland</p>
<p><strong>Schulterhöhe:</strong> Rüde 68-72 cm, Hündin 63-68 cm</p>
<p><strong>Gewicht: </strong>Rüde 40-45 kg, Hündin 30-35 kg</p>
<p><strong>Fell:</strong> Glatthariges, glänzendes Fell</p>
<p><strong>Farbe:</strong> Schwarz mit rotbraunen Abzeichen und dunkelbraun mit rotbraunen Abzeichen</p>
<p><strong>Lebenserwartung:</strong> 10-12 Jahre</p>
<p><strong>Kategorie:</strong> Pinscher und Schnauzer</p>
<p><strong>Der Dobermann ist eine von der FCI anerkannte deutsche Hunderasse (FCI-Gruppe 2, Sektion 1.1, Standard Nr. 143).</strong></p>
<h3><span style="color: #ff6600;"><strong>Herkunft und Geschichte </strong></span></h3>
<p>Der Dobermann erhielt seinen Namen durch seinen ersten bekannten Züchter, den aus Apolda stammenden <em><strong><span style="color: #000000;">Friedrich Louis Dobermann</span></strong></em> (1834–1894).</p>
<p>Dobermann war in Apolda nicht nur Steuereintreiber, sondern gleichzeitig städtischer Hundefänger. Er arbeitete neben den genannten Tätigkeiten außerdem jahrelang als Nachtpolizist und benötigte einen scharfen Gebrauchshund zum Personenschutz.</p>
<p>Zur Zucht paarte er einige besonders angstfreie, mutige Hunde, darunter seine Lieblingshündin, die mausgraue „Schnuppe“, die weder Schäferhund noch Pinscher war und demnach nichts weiter als ein Kreuzungsprodukt aus dem damals rund um Apolda vorhandenen Hundebestand.</p>
<p>Diese Hündin paarte er mit einem Fleischerhund, einem Vorläufer des Rottweilers, vermischt mit einer Art Schäferhund, weiterhin sollen noch Bastarde aus Pinscher- und Jagdhundrassen verwendet worden sein sowie ein Greyhound, um dem Hund eine schlankere Linie zu verleihen.</p>
<p>So entstand eine Gebrauchs-, Arbeits- und Wachhunderasse, die nicht nur wachsam, sondern auch „mannfeste Hof- und Haushunde“ waren. Sie wurden schon früh als Polizeihunde eingesetzt, was damals zu dem Beinamen „<em><strong>Gendarmenhunde</strong></em>“ führte.</p>
<p>Bei der Jagd wurden sie überwiegend zur Bekämpfung des Raubwildes eingesetzt. In den beiden Weltkriegen wurde der Dobermann vor allem im deutschen Heer auch als Melde-, Minensuch- und Sanitätshund verwendet.</p>
<p>Heute ist der Dobermann immer noch ein gern gesehener Polizei- und Wachhund, sowie ein guter Familien- und Begleithund.</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>Wesen</strong></span></p>
<p>Der heutige Dobermann ist ein aufmerksamer, gut zu handhabender Familienhund, der seine angeborene Schärfe und seinen Schutztrieb beibehalten hat. Er ist sehr aktiv, manchmal etwas „hibbelig“ und benötigt lange, ausgedehnte Spaziergänge. Dann ist er ausgeglichen und glücklich.</p>
<p>Er ist hochintelligent und dabei hochsensibel. Das macht ihn zu einem Hund, der sich sehr leicht führen läßt- sofern man weiß, was man tut.</p>
<p>Seine Sensibilität und die Tatsache, dass ein Dobermann immer sehr wach ist und blitzschnell reagiert, führt dazu, dass er sich sehr schnell seiner Umgebung anpasst- im positiven, wie im negativen Sinne.</p>
<p>In einer angespannten, unruhigen Umgebung wird der sowieso schon  temperamentvolle Dobermann genauso angespannt und unruhig, befindet er sich in einem ruhigen, entspannten und heiteren Umfeld, so ist er es auch.</p>
<p>Hartes Anpacken oder gar Schläge verträgt der Dobermann überhaupt nicht. Dann kann er zu einer echten Bedrohung werden.</p>
<p>In der Hand eines erfahrenen, besonnenen und freundlichen Hundehalters wird der Dobermann jedoch zu einem entspannten, verspielten und kinderlieben Familienhund, der auch zu anderen Menschen und Hunden freundlich ist.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;"><strong>Verwendung </strong></span></h3>
<p>Heute gehört der Dobermann zu den klassischen Schutzhundrassen. Er wird häufig im Wach- und Schutzdienst verwendet, spielt allerdings im Polizeidienst nur eine untergeordnete Rolle.</p>
<p>Er wird darüber hinaus als Diensthund beim Zoll und bei der Bundeswehr eingesetzt sowie als Rettungshund. Auch als Therapie- und Blindenführhund ist der Dobermann geeignet.</p>
<p>Dank seines Temperaments und seiner Intelligenz ist er außer für den klassischen Schutzhundesport für viele andere Hundesportarten geeignet, wie z.B. Agility, Turnierhundesport oder Obedience. Auch bei der Fährtenarbeit ist er voller Freude bei der Sache.</p>
<p>Hauptsächlich wird der moderne Dobermann aber als reiner Familien- und Begleithund gehalten. Damit er sich zu einem liebevollen,freundlichen, treuen und kinderlieben Begleiter entwickelt, benötigt er unbedingt eine gründliche, konsequente, aber besonnene Erziehung durch einen erfahrenen, ruhigen und freundlichen Hundehalter.</p>
<h3> <span style="color: #ff6600;"><strong>Besonderheiten</strong></span></h3>
<p>Das sehr kurze, glatte Fell ist extrem pflegeleicht und betont die athletische, elegante Erscheinung des Dobermannes.</p>
<p>Früher wurden die Ohren und der Schwanz kupiert, was heute zum Glück verboten ist. Es ist übrigens bis heute nicht gelungen, Dobermänner mit Stehohren zu züchten.</p>
<p>In manchen Bundesländern wird diese Rasse zu den gefährlichen Hunden gezählt, deren Haltung mit bestimmten Auflagen verbunden ist. Daher sollte man sich vor der Anschaffung dieser Hunderasse nach den aktuellen Bestimmungen erkundigen.</p>
<p>In der Schweiz führen acht der zwölf Kantone mit Rassenlisten den Dobermann als Listenhund, die Haltung ist in diesen Kantonen bewilligungspflichtig. Im Kanton Wallis sind Haltung, Zucht und Einfuhr verboten.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;"><strong>Rassetypische Erkrankungen </strong></span></h3>
<p>Beim Dobermann tritt das Kongenitale Vestibularsyndrom, eine Erbkrankheit des Innenohrs mit Gleichgewichtsstörungen und Taubheit, gehäuft auf. Diese Hunderasse hat auch eine Prädisposition für das Wobbler-Syndrom, bei dem Schädigungen des Rückenmarks im Bereich der Halswirbelsäule auftreten.</p>
<p>Ebenfalls verbreitet ist die Dilatative Kardiomyopathie (DCM), auch bezeichnet als Dobermann Kardiomyopathie, eine sehr aggressive Form der Herzerkrankung, bei der es zum plötzlichen Herztod kommen kann.</p>
<p>Eine selten auftretende neurologische Erkrankung ist die Dancing Dobermann Disease, bei der der Hund durch muskuläre Veränderungen und einer zunehmenden Schwäche in der Hinterhand einen taumelnden, tänzelnden Gang entwickelt.</p>
<h3> <span style="color: #ff6600;"><strong>Fazit:</strong></span></h3>
<p><span style="color: #333333;">Der Dobermann ist hochintelligent und dabei hochsensibel. Nervosität und Unruhe übertragen sich genauso auf sein Verhalten wie Entspannung und Ruhe. Ist der Hundeführer fröhlich und entspannt, ist es auch der „Dobi“.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Der Dobermann ist beileibe kein Anfängerhund!</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Da dieser Hund so hochsensibel ist, sollte er nur von einem erfahrenen Hundehalter geführt werden, der weiss, wie er mit ihm umzugehen hat. Wird er zu grob angefasst, kann das fatale Folgen haben!</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Herzliche Grüße</span></p>
<p>Eure Tanja</p>
<p><a href="https://plus.google.com/108146539285337607124" rel="author">Tanja Häußler</a></p>
<p><strong>©</strong> Tanja Häußler-<a title="Tanjas Hundeblog" href="http://tanjas-hundeblog.info/" target="_blank"> www.tanjas-hundeblog.info</a></p>
<p>Bildquelle: <a title="Stonda" href="http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Stonda" target="_blank">Stonda</a>- CC BY-SA 3.0  ( <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de">http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de</a>)</p>
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Welcher Hund passt zu mir? Der Dobermann<br />
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