Der Beruf Hundesitter

Liebe Hundefreunde,

Whisky im Herbstin Deutschland gibt es immer mehr Hundehalter, gleichzeitig steigt die Zahl der Singlehaushalte oder der Haushalte, in denen alle erwachsenen  Angehörigen einer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Dadurch stellt sich die Frage, wie kann ich meinem Hund trotzdem die bestmögliche Betreuung zukommen lassen?
Als Antwort darauf hat sich in letzter Zeit der Beruf des Hundesitters immer stärker etabliert. Der heutige Gastbeitrag von hundesitter.de beschäftigt sich näher mit diesem Thema.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Der Beruf Hundesitter

Ein Haustier ist schön. Hund oder Katze begrüßen die Familienmitglieder, sobald diese nach Hause kommen. Ein Hund ist ein perfektes „Fitnessprogramm“, auch wenn dieser nichts davon weiß. Es fehlt nicht nur an der Zeit, wenn Menschen auf ein Haustier verzichten, sondern oft am Geld. Jedes Haustier kostet Geld, sei es für Futter, Fellpflege oder dem Tierarzt. Auch Menschen ohne Haustier sind tierlieb. Was liegt näher, als seine Liebe zu Tieren zum Beruf zu machen?

Kelly im HerbstIst ausreichend freie Zeit vorhanden, üben sie den Beruf des Hundesitters aus. Die wichtigste Voraussetzung für diesen Beruf ist die Liebe zu Tieren. Doch Tierliebe reicht nicht aus, um als Hundesitter seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ein Hundesitter braucht Erfahrung mit Tieren und Einfühlungsvermögen. Letzteres bezieht sich auf Tier und Tierhalter gleichermaßen. Wie überall gibt es auch bei Hundehalter schwierige Leute. In solchen Fällen ist Ruhe zu bewahren und höflich zu bleiben, selbst wenn der Hundesitter innerlich „kocht“.

Unpassend ist es, wenn sich der Hundesitter in die Ernährung des Tieres einmischt oder die Erziehung des Hundes bemängelt. Auch wenn er im Recht ist, hat er daran zu denken: Es ist nicht sein Hund. Führt oder versorgt er Hund über einen längeren Zeitraum, kennt er seine Besitzer gut. Jetzt kann er den einen oder anderen Hinweis im Gespräch zwanglos einstreuen lassen.

Neulingen in diesem Beruf ist zu raten, sich vor Beginn ihrer Tätigkeit ausreichend mit Informationsmaterial zu versorgen. Zum Thema „Hund“ gibt´s Videos und Bücher in großer Menge. Hundeerziehung, Hundeverhalten und Hundebetreuung sind Themenbereiche, welche die Medien abdecken. Damit eignet sich der Hundesitter theoretisches Wissen an, das er mit den Hunden in die Praxis umsetzt. Erfahrene Hundesitter wissen, der Hund braucht jeden Tag Auslauf, egal ob die Sonne scheint, es in Strömen regnet oder schneit.Kelly im Herbst

Um den Umgang mit Hunden zu lernen, ist der beste Weg, welcher zum Tierheim führt. Tierheime sind auf freiwillige Helfer angewiesen und nehmen gerne Hilfe an. Hier haben Neulinge die Möglichkeit, das Verhalten der Hunde in der Praxis zu erleben. Mitarbeiter des Tierheims sind ebenfalls gute Quellen für Tipps und Tricks, wie der Neuling mit Hunden umgehen soll.

Eines ist klar: Die Erwartungen der Hundebesitzer sind hoch. Wichtig ist Ehrlichkeit des Hundesitters. Er sollte, wenn er neu im Beruf ist, dem Hundehalter dies mitteilen. Es gibt neben schwierigen Hundebesitzern auch schwierige Hunde. Diese Hunde brauchen einen Hundesitter mit Erfahrung.

Whisky und KellyIn vielen Fällen ist das Gassigehen mit dem Hund für den Hundehalter nicht ausreichend. Er braucht eine Hundebetreuung, die weitergehend ist. Dazu gehört neben der Betreuung das Füttern, Bürsten des Hundes oder die Fahrt zur Hundetagesstätte. Mehr Infos zum Thema finden Sie unter http://www.hundesitter.de .

Herzliche Grüße

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  • Jasmina 14. November 2015, 10:58

    Glücklicherweise kann ich aufgrund meiner Selbständigkeit selbst 24 Stunden am Tag für meine Vierbeiner da sein. Ich habe aber auch Verständnis dafür, wenn man mehrere Stunden am Tag außer Haus ist und seinen Hund gut betreut wissen möchte. Soweit ich das mitbekommen habe, bieten mittlerweile viele Hundesitter Dienstleistungen rund um den Hund an, die über das „Gassigehen“ hinaus gehen. Natürlich ist das meist nicht super günstig, schließlich würde man aber auch Kinder nicht „einfach so“ für viele Stunden Zuhause lassen.. LG

    Reply
  • Helmut 16. November 2015, 12:24

    Zuerst einmal super Blog!

    Es ist echt wichtig, einen Hundesitter zu haben, dem man blind vertrauen kann. Es ist nicht einfach seinen Liebling jemand anderem zu überlassen, vor allem wenn man mal wegen einer Geschäftsreise eine ganze Woche lang von ihm getrennt ist.

    Reply
  • Anne 25. November 2015, 15:53

    Ja, es ist wirklich toll,dass es immer mehr Hundesitter gibt. Besonders welche, die die Hunde mit ins Haus nehmen. Es käme für mich nicht in Frage meinen Hund in ein Tierheim oder ähnliches mit Zwingerhaltung zu geben. Ich bin sehr froh, da gleich zwei zuverlässige und meinem Hund vertraute Frauen kenne.
    …am Liebsten habe ich meine Süße natürlich immer dabei 😉

    Reply
  • Kiki und Nala 29. November 2015, 20:47

    Ein schöner Beitrag und ein super Blog! Daumen hoch dafür 🙂
    Ich bin selbst nebenberuflich Hundesitter und kann nur bestätigen, dass das Vertrauen einer der wichtigsten Punkte im Hundesitting ist. Glücklicherweise habe ich eine tolle Familie mit einem wunderbaren Hund kennengelernt, der mein Leben neben meiner eigenen Hündin sehr bereichert. Da ich nur diesen einen Hund nebenbei sitte, habe ich die Möglichkeit, mich sehr intensiv mit ihm zu beschäftigen. Daher konnten wir im letzten halben Jahr gute Fortschritte erzielen.
    Ich bin sehr froh, diesen Hund in meinem Leben zu haben und hoffe, dass alle Hundesitter das Glück haben, diese Freude an der Arbeit mit Hunden zu empfinden!
    Einen schönen Advent und noch ganz viel Erfolg beim Bloggen wünschen euch Kiki und Nala von coach dich wuff 🙂

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  • Manfred K 13. Mai 2016, 10:50

    Der Hundesitter ist wohl ein Beruf mit Zukunft 😉

    Super Artikel!

    Reply
    • Tanja Häußler 13. Mai 2016, 14:00

      Ja, da hast du wohl recht

      Reply
  • Jutta 13. Mai 2016, 15:21

    Seit August 2013 ist diese Tätigkeit BERUF Hundesitter nach §11 Tierschutzgesetz erlaubnispflichtig. Das heißt, die Erlaubnis muss beim zuständigen Veterinäramt beantragt und genehmigt werden. In der Regel wird nur dann eine Erlaubnis erteilt wenn entspechende Nachweise über eine entsprechende Ausbildung vorgelegt werden kann. Ansonsten müssen sich die Antragsteller einer vom Amt vorgegebenen Prüfung unterzeiehen. Alles nicht mehr so einfach wie es einmal war!

    Reply
  • Nik 10. Juni 2016, 00:19

    Leider trennen mich durch mein Studium ca. 200km von unseren Familienhunden. Ein eigener Hund lässt die aktuelle Lage nicht zu.

    Ich würde doch gerne mehr Zeit mit Hunden verbringen. Da habe ich auch schon öfters an eine Hundesitter Tätigkeit gedacht.
    Es fällt auf das hier in der Stadt immer mehr Suchanfragen nach Hundesitter inseriert werden.

    Reply
  • Julian 12. Oktober 2016, 19:00

    Hey,

    mich würde interessieren wie man die Hundebesitzer am besten erreicht? Ich wurde schon oft angesprochen ob ich nicht jemand Suche der mit meinem Hund Gassi geht.

    Das kann ja nicht der einzige weg sein

    Reply
  • Alex 1. Mai 2017, 15:09

    Daumen hoch , super Blog !

    Ich persönlich finde es sehr schwierig meinen Hund in fremde Hände abzugeben, hier muss wirklich sehr großes Vertrauen bestehen wenn man mal seinen Liebling bei jemanden abgibt . Gott sei dank mussten wir unsere Lara noch nie in fremde Hände abgeben.

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